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Johannes Maron I. († 707) war der erste Maronitische Patriarch. Er wird als Heiliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 2. März.

Sein Vater war Ahathon, Gouverneur von Sarum und Anohamia, sein Großvater war Prinz Alidiopas.Er studierte Mathematik, Naturwissenschaften, Philosophie, Theologie, Linguistik und Heiliges Schrifttum in Antiochien und im Kloster Hl. Maron. Dort trat er auch in den Orden ein und nahm den Beinamen Maron an.

Daraufhin studierte er Griechisch und Patrologie in Konstantinopel. Nach seiner Rückkehr schrieb er verschiedene Werke über Pädagogik, Rhetorik, die Sakramente, Verwaltung von Kircheneigentum, Gesetzestexte und Liturgie. Er verfasste Eucharistische Gebete, welche noch heute seinen Namen tragen. Als Lehre und Prediger, erklärte er dem Rat von Chalcedon das Katholische Dogma, er schrieb an die Gläubigen eine Reihe von Briefe gegen Monophysitismus und Monthelitismus. Er reiste daraufhin nach Syrien, um seine Lehren gegen die Häresie auszulegen.

Im Jahre 676 wurde er Bischof für den Libanon mit dem Auftrag dort der Häresie entgegen zu treten und um die Einheit der Maroniten mit der Reichskirche zu festigen. Er unterstützte die christlichen Gläubigen während der muslimischen Invasion.

Die Maroniten stellten grosse Teil der Maraditische Armee, dem sogenannten Messingwall, welche Konstantinopel und das Byzantinische Reich gegen die muslimische Expansion verteidigte. Im Jahre 685 wählten die Maraditen Johannes Maron zum Patriarch von Antiochien und dem Orient. Johannes Wahl bekam die Zustimmung von Papst Sergius I. und somit wurde er der erste Maronitische Patriarch.

Der Byzantinische Herrscher Justinian II. fürchtete die wachsende Macht der Maraditischen Armee. Er war verärgert, dass für die Ernennung Johannes Maron zum Patriarch seine Zustimmung nicht gesucht wurde. Er sandte seine Armee, um die Maraditen zu schlagen und Johannes festzunehmen. Es gelang der Armee die Schlacht zu gewinnen, wobei Antiochien geschlagen und das Kloster zerstört wurde, dabei kamen 500 Mönchen ums Leben. Dennoch konnte Johannes in den Libanon fliehen, als ihm Justinians Armee folgte, schlugen die Maraditen sie unter der Führung von Johannes Neffen Ibrahim. Im Libanon gründete Johannes das Kloster in Reesh Moran in Kefer Hay im Libanon und verlegte seinen Patriarchensitz dorthin. Die Maraditen kapselten sich von den benachbarten Bevölkerung ab, was sich in darin zeigt, dass sie sich mit anderen Gruppen nicht vermischten.

Christlicher Orient | Patriarch | Mann | Heiliger | Gestorben 707

John Maron | Иоанн Марон

 

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