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Johanna Gabriela.jpg Johanna Gabriela (oder Johanna Gabriele) (* 4. Februar 1750 in Wien; † 23. Dezember 1762) war die achte Tochter bzw. das elfte Kind von Maria Theresia und Kaiser Franz I. Stephan.

Johanna galt als besonders liebenswert und gutmütig und war deshalb am Kaiserhof und auch in der großen kaiserlichen Familie sehr beliebt. Besonders ihrer um ein Jahr jüngeren Schwester Erzherzogin Maria Josepha von Österreich war sie sehr zugetan, die beiden teilten sich die Kinderzimmer und die Aja.

Wie bei all ihren Kindern schmiedete Maria Theresia schon früh Heiratspläne für ihre viertjüngste Tochter. Sie sah für Johanna Gabriela Ferdinand I. von Neapel-Sizilien als zukünftigen Ehemann vor, aber noch bevor die Verlobung offiziell werden konnte, starb das Mädchen am 23. Dezember 1762, einen Tag vor Weihnachten, an den Pocken. Sie wurde nur 12 Jahre alt.

Maria Theresia ließ sich durch den Tod ihres Kindes allerdings nicht von ihren Plänen abbringen, sondern kümmerte sich schnell darum, dass Maria Josepha König Ferdinand zum Mann nehmen konnte. Aber auch diesmal kam eine Heirat nicht zustande, da Josepha am Tag der Hochzeit 16jährig ebenfalls an den Pocken starb. Ihr Sarg steht unmittelbar neben dem ihrer geliebten Schwester Johanna in der Kapuzinergruft.

Schließlich musste die nächstjüngere Tochter Maria Theresias, Maria Karolina, den König von Neapel-Sizilien heiraten. Sie meisterte ihre Rolle an der Seite des obszönen und unintelligenten Mannes glänzend.

Frau | Erzherzog | Geboren 1750 | Gestorben 1762

 

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