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Johann Schober (* 14. November 1874 in Perg, Oberösterreich, Österreich; † 19. August 1932 in Baden, Niederösterreich, Österreich) war Jurist, Beamter, Politiker, österreichischer Außenminister und Bundeskanzler.

Johann Schober war zunächst als Polizeibeamter tätig. Als Polizeirat war er u. a. einer der führenden Ermittler in der 1913 enthüllten Spionageaffäre um den Leiter des Evidenzbüros, Alfred Redl, und trug maßgeblich zur Aufklärung bei.

Schober war, mit zwei Unterbrechungen aufgrund seiner Amtszeiten als Bundeskanzler, von 25. Juni 1918 bis 1932 Polizeipräsident von Wien. Als Polizeipräsident war er für die blutige Niederschlagung der Julirevolte 1927 verantwortlich.

Seine erste Amtszeit als österreichischer Bundeskanzler begann 1921 und endete 1922. Anschließend wurde Schober der erste Präsident der im September 1923 gegründeten Interpol.

Zwischen September 1929 bis September 1930 wurde Schober zum zweiten Mal Bundeskanzler und schloss die Verfassungsreform ab. 1930 erreichte er die Abschaffung der Reparationszahlungen, die wegen der Niederlage im ersten Weltkrieg verhängt wurden. Dadurch wurden die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise 1929 abgeschwächt. Zwischen 1930 und 1932 war er Vizekanzler, Außenminister und Abgeordneter zum Nationalrat.

Johann Schober starb am 19. August 1932 im Alter von 57 Jahren. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Perg.

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Mann | Österreicher | Verwaltungsjurist | Bundeskanzler (Österreich) | Außenminister (Österreich) | Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)

Johann Schober

 

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