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Johann Schelle (* 6. September 1648 in Geising; † 10. März 1701 in Leipzig) war ein deutscher Komponist des Barock.

Von 1677 bis zu seinem Tode war Schelle Thomaskantor in Leipzig, als Nachfolger von Sebastian Knüpfer und Vorgänger von Johann Kuhnau. In dieser Eigenschaft schrieb er vor allem vokal-instrumentale Kirchenmusik.

Schelles Schaffen wurde anfangs wesentlich von Heinrich Schütz beeinflusst. Seinerseits war er Lehrer von Johann Theodor Roemhildt, Friedrich Wilhelm Zachow, Reinhard Keiser, Johann Christoph Graupner und Johann David Heinichen.

Siehe auch: Liste deutscher Komponisten klassischer Musik

Deutscher Komponist | Komponist (Kirchenmusik) | Komponist (Barock) | Thomaskantor | Mann | Geboren 1648 | Gestorben 1701

 

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