Johann Joseph Fux (* um 1660 in Hirtenfeld bei Graz; † 13. Februar 1741 in Wien) war österreichischer Komponist und Musiktheoretiker.
Daneben unterrichtete Fux auch Komposition. Zu seinen Schülern zählten Georg Christoph Wagenseil, Gottlieb Muffat und Jan Dismas Zelenka. Seine Kompositionslehre veröffentlichte er 1725 unter dem Titel Gradus ad Parnassum.
In seinen späteren Jahren, nach dem Tod seiner Frau am 8. Juni 1731, mit der er seit 1696 verheiratet war, komponierte er vor allem geistliche Musik.
Er starb 81-jährig am 13. Februar 1741 in Wien.
Fux breit gefächertes musikalisches Werk umfasst Opern, Kirchen- und Instrumentalmusik. Insgesamt komponierte er 18 Opern, 50 Messen, drei Requien, 57 Vespern und Psalmen sowie 10 Oratorien und 29 Partiten.
Im Gegensatz zum Gradus ad Parnassum gerieten seine musikalischen Werke schnell in Vergessenheit. Fux wurde erst von Ludwig von Köchel „wiederendeckt“, der eine Biographie und ein Werkverzeichnis herausgab.
Einige der Werke Fux wurden in der Reihe Denkmäler der Tonkunst in Österreich seit Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderem von Egon Wellesz herausgegeben.
Österreichischer Komponist | Komponist (Barock) | Mann | Geboren 1660 | Gestorben 1741
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