Johann Daniel von Cronberg (* um 1616 auf Schloss Iben, Kr. Alzey; † nach 1668) war ein deutscher Hofbeamter.
1647 beauftragte Fürst Ludwig I. von Anhalt-Köthen den Pfalzgrafen Georg Philipp von Simmern Cronberg zusammen mit dessen Bruder Freiherrn Hartmut von Cronberg, Graf Christian von Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein und den Pfalzgraf Georg Wilhelm von Birkenfeld in die Fruchtbringende Gesellschaft aufzunehmen. Der Pfalzgraf tat dies noch im selben Jahr in seiner Resident in Kaiserslautern.
Der Pfalzgraf verlieh Cronberg den Gesellschaftsnamen der Wegtreibende und das Motto den Grind und Krätze. Als Emblem wurde Cronberg die blaue Scabiose oder Grindkraut (Knautia arvensis L. Coult.) zugedacht. Im Köthener Gesellschaftsbuch findet sich Cronbergs Eintrag unter der Nr. 471. Dort ist auch das Reimgesetz verzeichnet, das er anlässlich seiner Aufnahme verfasst hatte:
Auf Grund konfessioneller Streitigkeiten duellierte sich 1668 Cronberg mit seinem Bruder, dem Freiherrn Hartmut von Cronberg in der Nähe von Schloss Iben. Dabei erschoss sein Bruder seinen Kammerdiener.
Im Alter von ungefähr 50 Jahren starb Freiherr Johann Daniel von Cronberg. Mit dem Tod von Freiherr Johann Nikolaus von Cronberg 1704 starb das Geschlecht im Mannesstamme aus.
Mann | Geboren 1616 | Gestorben 1668 | Fruchtbringende Gesellschaft | Deutscher | Hofbeamter
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