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Johann.jpg K_johann.jpg König Johann von Sachsen (* 12. Dezember 1801 in Dresden; † 29. Oktober 1873 in Pillnitz) regierte nach dem Tod seines Bruders Friedrich August II. ab 1854 über das Königreich Sachsen.

Leben


Johann wurde als sechstes von sieben Kindern des Prinzen Maximilian (1795–1838) und dessen erster Frau Caroline von Bourbon-Parma (1770–1804) geboren.

Er setzte sich unter Einfluss seines Ministers Friedrich Ferdinand von Beust für die großdeutsche Lösung der Reichseinigung (unter Einschluss Österreichs) ein. Das Königreich Sachsen kämpfte 1866 im Deutschen Krieg an der Seite Österreichs. Nach der Niederlage von Königgrätz trat Sachsen schließlich dem Norddeutschen Bund und 1871 dem deutschen Kaiserreich preußischer Prägung bei.

Neben seiner politischen Arbeit beschäftigte Johann sich mit Literatur. Unter dem Pseudonym Philalethes übersetzte er Dantes Göttliche Komödie.

Familie


Am 21. November 1822 heiratete er die bayerische Prinzessin Amalie Auguste, die ihn zum Vater von Albert machte. Seine anerkannten 9 Nachkommen waren:
  • Marie (1827–1857)
  • Albert I. (1828–1902)
  • Elisabeth (1830–1912) – 1850 verheiratet in 1. Ehe mit Prinz Ferdinand von Sardinien, Herzog von Genua; 1856 verheiratet in 2. Ehe mit Marchese Niccolo Rapallo
  • Ernst (1831–1847)
  • Georg (1832–1904) – 1859 verheiratet mit der Infantin Maria Anna von Portugal (1843–1884)
  • Sidonie (1834–1862)
  • Anna (1836–1859) – 1856 verheiratet mit Ferdinand IV., Großherzog von Toskana
  • Margarete (1840–1858) – 1856 verheiratet mit Erzherzog Karl Ludwig von Österreich
  • Sophie (1845–1867) – 1865 verheiratet mit Karl Theodor, Herzog in Bayern (1839–1909)

Zusammen mit Christine Friederike Groitsch hatte er den unehelichen nicht anerkannten Sohn Friedrich Emil Kreller.

Standbilder und Denkmale


Mann | Wettiner | König (Sachsen) | Geboren 1801 | Gestorben 1873

John I of Saxony | ヨハン (ザクセン王) | Johan van Saksen | Иоганн, король саксонский | Johan I av Sachsen | 约翰一世 (萨克森)

 

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