Joachim Funke (* 1953 in Düsseldorf) ist Professor für Allgemeine und Theoretische Psychologie an der Universität Heidelberg. Seine Spezialgebiete sind Denken und Problemlösen.
In seinen Arbeiten zum Umgang mit komplexen Umwelten legt Funke Wert darauf, dass eine saubere Erfassung der Problemlöseleistungen möglich gemacht wird. Hierzu verwendet er computersimulierte Szenarien, die dem Formalismus finiter Automaten (siehe Endlicher Automat), linearen Strukturgleichungsmodellen, oder Differenzengleichungen folgen.
Im Rahmen der nationalen PISA-Untersuchung 2003 sind 15jährige Schüler mit einem finiten Automaten (Raumfahrt) untersucht wurden. Dabei ergaben sich eigenständige Intelligenzdimensionen, die mit anderen Messinstrumenten nicht nachzuweisen waren.
Neben seinen Arbeiten zur Denkpsychologie arbeitet Funke auch über Alkoholismus (Mitautor des Trier Alkoholismusinventars) und über psychologische Aspekte neuer Medien.
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