Der Ausdruck Jim Crow (dt.: „Jim, die Krähe“) steht in den USA für die Geschichte der Rassendiskriminierung. Jim Crow ist das Stereotyp eines tanzenden, singenden und leicht "schwachsinnigen" Schwarzen, ein beliebtes Thema vor allem in den Minstrel Shows im Amerika des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Geprägt wurde der "Jim Crow Dance" von dem Komiker Thomas D. Rice.
Ab 1875 verabschiedeten verschiedene amerikanische Bundesstaaten Gesetze, die Schwarze und Weiße im täglichen Leben trennen. Diese Gesetze wurden "Jim Crow laws" genannt. Der Supreme Court bestätigte die Gesetze 1896 de facto in seiner Entscheidung Plessy v. Ferguson und bestimmte, dass die Bereiche jeweils gleichwertig sein müssten. Dieser Grundsatz, der bis 1954 die rechtliche Grundlage der Rassentrennung bildete, wurde als Separate but equal ("Getrennt, aber gleich") bekannt.
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