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Wappen Karte
Wappen_Jessen.png karte_jessen_deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Wittenberg
Geografische Lage:
Höhe: 72 m ü. NN
Fläche: 313,15 km²
Einwohner: 15.107 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 06917 - 06928
Vorwahlen: 03537 - 03584 u.
03587 - 03589
Kfz-Kennzeichen: WB
Gemeindeschlüssel: 15 1 71 026
Adresse der Bürgervertretung: Schloßstraße 11
06917 Jessen (Elster)
Website: www.jessen.de
Bürgermeister: Dietmar Brettschneider (CDU)
Jessen ist eine Kleinstadt an der Schwarzen Elster und liegt im östlichen Teil des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, im Landkreis Wittenberg.

Geografie


Stadtteile

  • Holzdorf-Ost
  • Jessen (Elster)
  • Kleindröben
  • Kleinkorga
  • Klossa
  • Kremitz
  • Leipa
  • Linda (Elster)
  • Lindwerder
  • Lüttchenseyda
  • Mark Zwuschen
  • Mauken
  • Mellnitz
  • Mönchenhöfe
  • Mordtal
  • Morxdorf
1992 wurden die Stadtteile Grabo, Gorsdorf-Hemsendorf, Lindwerder und Großkorga eingemeindet, 1993 die Stadtteile Schweinitz, Gerbisbach, Klossa, Schöneicho, Steinsdorf und Dixförda, 1994 die Stadtteile Battin, Düßnitz und Kleindröben-Mauken und schließlich 1999 die Stadtteile Arnsdorf, Leipa und Ruhlsdorf mit Rehain.

Geschichte


1217 erfolgte der erste urkundliche Nachweis als Jezzant. Die Gegend befand sich zu dieser Zeit im Besitz der Grafen von Brehna; als diese ausstarben, fiel das Gebiet an die Wittenberger Askanier. Der Gorn, ein Hauswein der Askanier, wurde bereits damals von Lichtenburger Antonitermönchen auf dem Gorrenberg angebaut. 1422 starben die Wittenberger Askanier aus, die Nachfolger sind die Wettiner.

1522 wurde die Reformation in Jessen eingeführt. Martin Luther hielt sich mehrfach in Jessen und Schweinitz auf und predigte 1533 in der Stadtkirche.

Sowohl im Schmalkaldischen Krieg als auch im Dreißigjährigen Krieg wurde Jessen stark beschädigt. In der Nacht vom 20. zum 21. September 1729 vernichtete ein Brand große Teile der Stadt. In den Befreiungskriegen war Jessen nahezu ständig von französischen, preußischen oder russischen Truppen besetzt. Im Oktober 1813 befand sich das Hauptquartier von Blücher, Yorck und Tauentzien im Jessener Schloss. Nach jahrhundertelanger Zugehörigkeit zu Sachsen wurde der Ort 1816 infolge des Wiener Kongresses preußisch.

1838 wurde das erste „Schulfest“ gefeiert, das immer am zweiten Sonntag im August stattfindet.

Von 1945 bis 1952 gehörte der Ort zum Land Sachsen-Anhalt und nach der Verwaltungsreform wurde Jessen Kreisstadt im DDR-Bezirk Cottbus. Seit 1990 gehört Jessen wieder zum neu gegründeten Land Sachsen-Anhalt. 1992 erfolgte die Eingemeindung der Stadtteile Grabo, Gorsdorf-Hemsendorf, Lindwerder, Großkorga, 1993 der Stadtteile Schweinitz, Gerbisbach, Klossa, Schöneicho, Steinsdorf, Dixförda. Mit der Kreisgebietsreform 1994 kam Jessen als kreisangehörige Stadt zum Landkreis Wittenberg unter Eingemeindung der Stadtteile Battin, Düßnitz und Kleindröben-Mauken. 1999 erfolgte die Eingemeindung der Stadtteile Arnsdorf, Leipa und Ruhlsdorf mit Rehain. Am 1. März 2004 wurden weitere 12 Stadtteile, darunter Seyda, Holzdorf und Linda (Elster), eingemeindet.

Wirtschaft und Infrastruktur


Vor allem klein- und mittelständische Betriebe der Metallverarbeitung, des Bauwesens, der Milchverarbeitung und Getränkeproduktion sind am Ort ansässig. Daneben gibt es auch größere landwirtschaftliche Betriebe.

Ansässige Unternehmen

Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG

Kultur und Sehenswertes


Bauwerke

  • historischer Marktplatz in Jessen
  • Pfarrkirche St. Nicolai in Jessen
  • Pfarrkirche St. Marien in Schweinitz
  • Schweinitzer Amtshaus
  • Dorfkirche Gorsdorf
  • Dorfkirche Kleindröben

Sonstiges

  • Gierseilfähre Pretzsch-Mauken

Persönlichkeiten


Sonstiges


Die Stadt ist auf die Fläche bezogen die zwölftgrößte Kommune in Deutschland und rund 3 km² größer als München.

Weblinks


Ort in Sachsen-Anhalt

Jessen (Elster)

 

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