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Jefferson Airplane
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Gründung 1965
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Genre Rock
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Bandmitglieder
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Gesang, Piano(nach dem Ausscheiden von Signe T. Anderson) Grace Slick
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Gitarre, Gesang Marty Balin
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Gitarre, Gesang Paul Kantner
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Gitarre, Gesang Jorma Kaukonen
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Bass, Gesang Jack Casady
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Violine(ab dem Album "Bark") Papa John Creach
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Schlagzeug Skip Spence
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Ersatzmusiker (nach dem Ausscheiden von Skip Spence) Spencer Dryden

Jefferson Airplane, später Jefferson Starship, anschließend „Starship”, seit 1992 wiederbelebt unter dem Namen "Jefferson Starship - The Next Generation", war eine amerikanische Rockband, auch bekannt als The Airplane.

Bandgeschichte


Jefferson Airplane, 1965 bis 1970

Die Band wurde 1965 in San Francisco gegründet. Sie gilt als Hauptvertreter des psychedelischen Rock. Bandmitglieder waren Marty Balin (Gitarre, Gesang), Paul Kantner (Gesang, Gitarre), Jorma Kaukonen (Gitarre, Gesang), Jack Casady (Bass), Spencer Dryden (Schlagzeug) und Grace Slick (Gesang, Piano).

1966 erschien ihr erstes Album Jefferson Airplane Takes Off (noch mit Drummer Skip Spence und Sängerin Signe Toly Anderson). Im Oktober 1966 verließ Anderson die Band, da sie ein Kind erwartete und sich ihrer Familie widmen wollte. Ihre Nachfolgerin war Grace Slick. Das zweite Album Surrealistic Pillow 1967 (jetzt mit Dryden und Slick) enthielt die beiden Songs White Rabbit, geschrieben von Grace Slick (nach einer Figur aus Alice im Wunderland von Lewis Carroll), und Somebody to Love, den Grace von ihrer vorherigen Band "Great Society" mitbrachte (ursprünglich vom Bruder ihres Mannes geschrieben), die die bekanntesten der Band werden sollten.

Es folgten die Alben After Bathing At Baxter´s (1967), Crown Of Creation (1968), Bless Its Pointed Little Head (Live, 1969) und Volunteers (1969). Letzteres gilt als eines der wichtigsten Rock-Alben der späten 1960er Jahre, weil es die Zeitstimmung perfekt zum Ausdruck bringt. Die Hippie-Bewegung mit ihrer Sehnsucht nach dem einfachen Leben und ländlichen Musizierformen ist darauf genau so vertreten wie der jugendliche Protest gegen den Vietnamkrieg (im Titelsong des Albums). Aus diesem Grunde trat die Band auch beim Woodstock Festival auf, wo sie am Morgen des 17. August 1969 den durch regenbedinge Wartepausen lang gewordenen zweiten Tag des Festivals beendete. Slick kündigte an, dass die Band ein wenig "morning maniac music" spielen würde. Sie spielten unter anderem den Song Volunteers, der erst sechs Monate später zusammen mit dem gleichnamigen Album erschien.

Beim Rockfestival in Altamont am 6. Dezember 1969 traten Jefferson Airplane auf der Altamont Speedway als eine der Vorgruppen der Rolling Stones auf. Als Marty Balin versuchte, angesichts der gewalttätigen Ausschreitungen gegen die mit dem Ordnungsdienst beauftragten Hells Angels einzugreifen, wurde er auf der Bühne geschlagen. Damit kündigte sich das Unheil an, das beim Auftritt der Rolling Stones schließlich mit dem Mord an einem Fan seinen traurigen Höhepunkt erreichte.

Im Frühjahr 1970 verließen Marty Balin und Spencer Dryden die Band. Es kam zu weiteren personellen Wechseln und die Musiker begannen, in lockeren Formationen außerhalb der Band zu arbeiten.

1971 gründete die Band ihr eigenes Plattenlabel Grunt, nachdem ihre bisherige Firma Wörter wie "fuck" unkenntlich gemacht hatte. Es entstanden die Alben Bark (1971), Long John Silver (1972) sowie das Live-Album 30 Seconds Over Winterland (1973), auf dem der Geiger Papa John Creach als festes Gruppenmitglied firmiert.

1974 erschien auf Grunt Records Early Flight, eine Zusammenstellung früher Songs aus den Jahren 1965 bis 1970, die vorher noch nicht auf LP erschienen waren. 1989 erschien ein nur mit dem Bandnamen betiteltes Album in der Originalbesetzung von 1967.

2004 erschien die DVD "Fly Jefferson Airplane".

Jefferson Starship (Starship) 1971 bis heute

In der Zwischenzeit hatten Kantner und Slick, die auch privat ein Paar geworden waren, mit wechselnden Gastmusikern, die zum Teil schon auf "Volunteers" zu hören gewesen waren, drei LPs aufgenommen. Aus dieser losen Zusammenarbeit entstand in wechselnder Besetzung, jedoch ohne Casady und Kaukonen, die die Blues-Band Hot Tuna gründeten, als Nachfolgeband "Jefferson Starship", mit der die Kernmusiker in der Folgezeit kommerziell erfolgreich ihre Karriere fortsetzten. So wurde als Debüt 1974 die Lp "Dragon Fly" veröffentlicht. Die Besetzung sah wie folgt aus: Paul Kantner: Rhythm Guitar & Vocals, Grace Slick: Piano & Vocals, David Freiberg: Bass & Keyboards & Vocals, Pete Sears: Bass & Beyboards & Vocals, Craig Chaquico: Lead/Rhythm Guitar & Vocals, Papa John Creach: Violin und John Barbarta: Drums, Percussion & Vocals. Marty Balin sang als Gast die Hit-Single "Caroline" ein. Aus Angst vor einem Flop standen rechts sowie links des Titels die Namen Slick und Kantner. Die Angst war jedoch unbegründet. Das Album verkaufte sich in selber Quantität wie die bisherigen Airplane-Alben. Der endgültige Durchbruch gelang mit dem Folgealbum "Red Octopus" aus dem Jahre 1975, auf welchem auch wieder Marty Balin, Vocals, zur Standardbesetzung zählte. Dieser trat während eines Gastaufrittes auf einem der Konzerte von Jefferson Starship der Band bei. Er verhalf dem Album auf Platz 1 der US-Charts, was kein Airplane-Album jemals zuvor geschafft hatte. Insgesamt verkaufte sich das Album zwei Millionen mal.

1976 erschien das Album "Spitfire", nun ohne Papa John Creach, auf welchem 1978 "Earth" folgte, das vorerst letzte Album mit Balin und Slick, welche vor einem Konzert völlig betrunken (ihre Alkoholprobleme waren schon zu Airplanezeiten bekannt) ihren Ausstieg aus der Band bekannt gibt. 1979 Erschien das Album "Gold", auf welchem alle bisherigen Singleauskopplungen vorzufinden waren, als auch eine Bonus-Single, auf dessen A-Seite "Hyperdrive", und auf dessen B-Seite ein bisher noch nicht veröffentlichter Song zu hören war. Im selben Jahr kam auch ein weiteres Jefferson Starship Album auf den Markt. Mit teilweise neuer Besetzung und neuem Musikstil: Paul Kantner: Rhythm Guitar & Vocals, Craig Chaquico: Lead/Rhythm Guitar & Vocals, David Freiberg: Bass & Keyboards & Vocals, Pete Sears: Bass & Keyboards & Vocals, Micky Thomas: Vocals, anstelle von John Barbata, welcher einen schweren Autounfall erlitten hatte: Aynsley Dunbar: Drums & Percussion.

Die neue Formation zeigte sich mit "Freedom at Point Zero" von einer sehr rockigen Seite in Richtung Progressive Rock, hauptsächlich aber Arena Rock. Auf dem Folgealbum "Modern Times", erschienen 1981, war auch wieder Grace Slick als Gast zu hören. Auch bewegten sie sich wieder mehr in Richtung Pop-Rock. Dieser Kurs wurde auf dem folgenden Album "Winds of Change" (1983) beibehalten. Hier war Grace Slick wieder als festes Mitglied (Vocals) engagiert. Anschließend erschien 1984 "Nuclear Furniture", auf welchem Donny Baldwin für Aynsley Dunbar die Drums und Percussion übernahm. Unzufrieden mit dem neuen Kurs stieg Paul Kantner aus und erklärte die Band für beendet. Nach einem Rechtsstreit durften die verbleibenden Mitglieder unter dem Namen "Starship" weitere Platten produzieren. Es erschien 1985 "Kneedeep in the Hoopla", welches sich durch einen äußerst mainstreamigen Synthy-Pop-Sound auszeichnete. Die Besetzung sah wie folgt aus: Grace Slick: Vocals, Donny Baldwin: Drums, Electric Drums, Vocals, Mickey Thomas: Vocals, Craig Chaquico: Guitars, Pete Sears: Bass, Synth Bass. Darauf folgend erschien 1987 "No Protection", mit dem wohl erfolgreichsten Hit, den Jefferson Airplane/Jefferson Starship/Starship jemals hatten: Nothing' s gonna' stop us now.

1988 verließen zuerst Pete Sears, dann Grace Slick, die Band.

1989 erschien noch "Love Among The Cannibals". Die Band löste sich endgültig 1990 auf. Es folgten die Best-Off Alben "Greatest Hits (Ten years and Change - 1979-1991) aus dem Jahre 1991, sowie 1993 "The Best Of Starship".

Paul Kantner überraschte die Musikwelt jedoch, als er 1992 eine Band mit dem Namen „Jefferson Starship - The Next Generation” gründete. Der Name Jefferson Starship gehört urheberrechtlich zu 51% Grace Slick, und zu 49% Bill Thompson (Manager von Jefferson Starship und Starship), doch beide ließen Kantner gewähren. Die aktuelle Besetzung lautet: Paul Kantner: Rhythm Guitar & Vocals, Marty Balin: Vocals, Slick Aguilar: Lead Guitar, Diane Mangano: Vocals, Chris Smith: Keyboards, Prairie Prince: Drums & Percussion.

Weblinks


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