Jan Lievens (* 24. Oktober 1607 in Leiden; † 4. Juni 1674 in Amsterdam) war ein niederländischer Maler.
Sodann ließ er sich in Antwerpen nieder, wo er 1634-1635 in die St. Lukasgilde trat. 1661 wurde er in die Malergilde im Haag aufgenommen und war zuletzt wieder in Leiden tätig, wo er noch 1672 am Leben war. Lievens stand anfänglich vollkommen unter dem Einfluss Rembrandts, später jedoch berührten ihn auch die Kunstweisen Van Dycks und Rubens'.
Von Historienbildern sind ihm nur die Enthaltsamkeit des Scipio im Stadthaus zu Leiden und die Heimsuchung Mariä im Louvre mit einiger Sicherheit zuzuschreiben. Porträte von seiner Hand besitzen das Reichsmuseum zu Amsterdam, die Münchener Pinakothek, das Wiener Belvedere und das Berliner Museum. Seine Radierungen (etwa 60) stehen an malerischer Kraft denen Rembrandts nach, erreichen sie aber in der Durchbildung des Helldunkels.
Mann | Maler | Niederländer | niederländischer Maler | Geboren 1607 | Gestorben 1674
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