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James Curtis Hepburn (* 1815; † 1911) war ein US-amerikanischer Missionar und Sprachforscher in Japan.

Hepburns Werk, ein japanisch-englisches Wörterbuch, trug maßgeblich zur Verbreitung des später nach ihm hebonshiki romaji oder Hepburn-System genannten Schemas zur Umsetzung von japanischer Kana-Schrift in lateinische Schrift bei. Man spricht bei den Umsetzungstabellen auch von Hepburn-Tafeln. Die Grundlagen seiner Arbeit stammen jedoch nicht von ihm selbst, sondern aus der Arbeit einer Kommission von Gelehrten aus dem davorliegenden Jahr 1885.

James Hepburn stellte 1867 das erste Japanisch-Englische Wörterbuch, das Waei gorin shūsei, zusammen.

Er zog 1859 während der Edo-Zeit nach Japan, um dort westliche Medizin zu unterrichten. Er lebte in Kanagawa und Yokohama und war 1886 einer der Gründer der Meiji-Gakuin-Universität in Tōkyō, deren erster Präsident er wurde. 18741888 leitete er ein Komitee westlicher und japanischer Übersetzer, die die gesamte Bibel mit Romaji in die japanische Sprache übersetzten.

Mann | US-Amerikaner | Japanologe | Geboren 1815 | Gestorben 1911

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