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James S. Duesenberry, Ökonom.

Relative Einkommenshypothese


Die 1949 von Duesenberry veröffentlichten Hypothese vom relativen Einkommen besagt, dass kurzfristig der Konsum nicht allein vom Gegenwartseinkommen allein abhängt, sondern durch das Verhältnis von gegenwärtigem Einkommen zu dem in der Vergangenheit erzielten Höchsteinkommen bestimmt wird.

Laut Duesenberry passen die Konsumenten ihr Konsumverhalten, und den damit verbundenen Lebensstandart, stetig an ein erreichtes Höchsteinkommen an. Bei sinkendem Einkommen möchten bzw. können (z.B. aufgrund vertraglicher Verpflichtungen) die Konsumenten ihre Konsumausgaben nicht stark reduzieren. Dieses führt dazu, dass der Rückgang der Konsumausgaben einem flacheren Kurvenverlauf folgt.

 

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