Jambus (griech. ïambos) bezeichnet man als Versfuß, in welchem auf eine „leichte“ eine „schwere“ Silbe folgt. Im Deutschen wie in anderen modernen Sprachen zeigt der Jambus das Schema: unbetont - betont (Beispiele: Ersatz, genau). Beispiel einer vierhebigen Jamben-Zeile: „Wer nie sein Brot mit Tränen aß“ (Goethe).
Der Blankvers ist reimloser fünfhebiger Jambus. Blankverse kennzeichnen viele Dramen der deutschen Klassik.
Ein gutes Beispiel für die Verwendung von Jamben ist Theodor Storms „Die Stadt“.
Das Antonym zu Jambus ist: Trochäus
siehe auch: Trochäus, Daktylus, Anapäst, Versmaß.
Verslehre | Literarischer Begriff
Ямб | Jamb | Jambe | Iamb | Jambo | Jambus | Jambe | Jambe | Ямб | Jamb | Jamb