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Jakob Ignaz Hittorff (* 20. August 1792 in Köln; † 25. März 1867 in Paris) war ein französischer Architekt und Archäologe deutscher Herkunft. Seine Hauptwerke sind die Kirche St. Vincent-de-Paul in Paris, die er gemeinsam mit seinem Schwiegervater, dem französischen Architekten Jean-Baptiste Lepère baute und der Pariser Nordbahnhof (Gare du Nord).

Leben


Hittorff, einziger Sohn eines Blechnermeisters, wurde 1792 als deutscher Staatsbürger in Köln geboren, wurde jedoch, als die Rheinprovinz während der Revolution 1794 durch französische Truppen besetzt, annektiert und schließlich 1801 als Departement Ruhr (Département de la Roer) an Frankreich abgetreten wurde, zwangsweise französischer Staatsangehöriger. Als Köln durch den Wiener Kongress 1815 an das Königreich Preußen kam, wurde Hittorff, der seit 1810 in Paris studierte und arbeitete, wieder Deutscher. Er heiratete die Tochter des französischen Architekten Jean-Baptiste Lepère und erhielt 1842 durch einen Erlass des Königs Louis-Philippe endgültig die französische Staatsangehörigkeit, um die er sich wegen seiner Kandidatur zur Aufnahme in das Institut de France bemüht hatte.

1811 schrieb er sich in der Pariser Ecole des Beaux-Arts ein und arbeitete gleichzeitig für Charles Percier. Von seinem Lehrer François-Joseph Bélanger gefördert erlebte er als dessen Assistent die Errichtung der Halle aux Blés im Hallenviertel.

Mit dem Bau des Gare du Nord leistete er einen wesentlichen Beitrag auf dem Gebiet des damals noch jungen Eisenkonstruktionsbaues. Die Fassadengestaltung wurde dadurch von statischen Aufgaben entbunden und ermöglichte neue Formsprachen.

Seine Forschungen auf archäologischem Gebiet brachten den Nachweis, dass die griechische Baukunst mit Farben (Polychromie) arbeitete.

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Werke (Auswahl)


Mann | Franzose | Französischer Architekt | Geboren 1792 | Gestorben 1867

Jacques Ignace Hittorff | Jacques Hittorff

 

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