Jacobus de Voragine, auch Jacobus a Voragine tw. auch "Varagine",, Jacobus da Voragine, deutsch: Jakob von Vorago (* um 1230 in Vorago, heute Varazze bei Genua; † 13. Juli oder 14. Juli 1298 in Genua) war Erzbischof und kirchenlateinischer Schriftsteller.
1286 schlichtete er im Auftrag von Papst Honorius IV. in Genua die Streitigkeiten zwischen den Guelfen und Ghibbelinen (siehe Ghibellinen und Guelfen).
Er wurde 1288 zum Erzbischof von Genua gewählt, trat das Amt aber erst 1292 an. Er ist in Genua unter dem Hauptaltar der Dominikanerkirche bestattet.
Die jüngste lateinische Gesamtausgabe stellte Johann Georg Theodor Grässe 1846 zusammen. Sie umfasst ca. 900 Seiten. Besonderheit des Textes ist das simple Latein, das ihm den typischen Legendencharakter verleiht. Das Werk kann als Vorbild für Legenden mit ihrem einfachen Erzählstil gelten.
Mann | Geboren 1230 | Gestorben 1298 | Autor | Italiener | Römisch-katholischer Bischof (13. Jh.) | Seliger | Dominikaner
Jacobus de Voragine | Jacques de Voragine | Jacopo da Varazze | Iacobus a Voragine | Jacobus de Voragine | Jacobus de Voragine
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