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Prof. Jürgen Mlynek (* 15. März 1951 in Gronau an der Leine) ist ein deutscher Physiker.

Leben


Jürgen Mlynek absolvierte nach dem Abitur 1969 am Leibniz-Gymnasium in Hannover seinen Grundwehrdienst. Er studierte von 1970 bis 1976 Physik an der Technischen Universität Hannover und an der Ecole Polytechnique in Paris. Nach seinem Diplom 1976 in Hannover promovierte er dort 1979 und habilitierte 1984. Er war von 1976 bis 1981 wissenschaftlicher Assistent in Hannover und ging 1982 für ein Jahr als Postdoc an das IBM Research Laboratory in San José (Kalifornien). Nach drei weiteren Jahren als Hochschulassistent in Hannover wurde er 1985 Heisenberg-Stipendiat und war von 1986 bis 1990 Assistenzprofessor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich. Er erhielt 1990 einen Ruf als ordentlicher Professor für Experimentalphysik an die Universität Konstanz und war von 1996 bis 2001 Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er war von 2000 bis 2005 Präsident der Humboldt-Universität (HU) in Berlin. Jürgen Mlynek trat 2005 vom Amt des Präsidenten der HU zugunsten der Stelle des Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft zurück.

Mlynek arbeitete vor allem in der experimentellen Quantenoptik, Atomphysik und der Oberflächenphysik, seit 1996 ist jedoch durch seine Aufgaben in der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Humboldt-Universität in Berlin und seit September 2005 für die Helmholtz-Gemeinschaft vor allem im Wissenschaftsmanagement und nicht mehr wissenschaftlich tätig.

Mlynek ist seit 1972 verheiratet und hat zwei Kinder, Jonas (* 1984) und Simon (* 1988).

Ehrungen und Auszeichnungen


Weblinks


Physiker (20. Jh.) | Wissenschaftler | Hochschullehrer | Deutscher | Mann | Geboren 1951 | Leibnizpreisträger

 

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