Jürgen Croy (* 19. Oktober 1946 in Zwickau) zählte zu den besten Torhütern der DDR.
In seinem ersten Spiel für die A-Elf der DDR gewann diese in Helsingborg mit 1:0 gegen Schweden. Den größten Triumph feierte er 1976 bei den Olympischen Spielen in Montréal, als er mit der DDR-Auswahl die Goldmedaille gewann. Zwei Jahre zuvor (1974) war er ebenfalls Stammtorhüter bei der einzigen WM-Teilnahme der DDR. Seinen 86. (siehe FIFA-Regelung zu Länderspielen (1999)) und letzten Einsatz als Nationaltorhüter hatte Jürgen Croy am 19. Mai 1981 in Senftenberg beim 5:0-Sieg gegen Kuba. Jürgen Croy gehörte während seiner ganzen Laufbahn zu den besten Torhütern der Welt und wurde nicht selten mit Dino Zoff oder Sepp Maier im gleichen Atemzug genannt.
Jürgen Croy gehörte zu den wenigen Nationalspielern im DDR-Fußball, der während seiner gesamten internationalen Karriere in einer Betriebssportgemeinschaft (BSG) spielte. Auf Grund seiner außergewöhnlichen Qualitäten als Torwart war es ihm möglich, sich auf Dauer einem Wechsel zu einem DDR-Fußballclub zu widersetzen. Gewöhnlich war es im DDR-Fußball üblich, dass ein Fußballer, der zum Nationalspieler geworden war, zu einem der von der DDR-Sportführung besonders geförderten Fußballclubs "delegiert" wurde. Der wie Zwickau im DDR-Bezirk Karl-Marx-Stadt ansässige FC Karl-Marx-Stadt und weitere Spitzenclubs der DDR wie Dynamo Dresden hatten mehrfach versucht, Croy in ihre Mannschaften zu holen.
Mann | Deutscher | Fußballspieler (DDR) | Olympiasieger (Fußball) | Geboren 1946 | Fußballtorhüter | Ehrenbürger | Fußballspieler (Deutschland)
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