Die Vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg waren ein Großterritorium am Niederrhein, das von 1521 bis 1609 von Herzögen aus dem Haus der Grafen von der Mark (einer früh abgespaltenen Seitenlinie der Grafen von Berg) regiert wurde. Zu ihm gehörten auch die westfälischen Grafschaften Mark (bei Dortmund) und Ravensberg (bei Bielefeld).
Residenz des Territoriums war Düsseldorf.
Den Namen Jülich-Kleve-Berg (Sitz in Köln) trug auch eine am 30. April 1815 gebildete Preußische Provinz, die bereits am 1. Januar 1822 mit der ebenfalls 1815 gebildeten Provinz Großherzogtum Niederrhein (Sitz in Koblenz) zur Rheinprovinz vereinigt wurde.
1539 folgte ihm Wilhelm V., der auch der Reiche genannt wird. Seine Regierungszeit endete 1592, von da an übernahm formell der weitgehend regierungsunfähige Johann Wilhelm die Herrschaft; zunächst, aber glücklos, vertrat ihn seine erste Gattin, Jakobe von Baden. Nach ihrer Ermordung und einem Interregnum der herzoglichen Räte zog Johann Wilhelms zweite Gattin, Antonie von Lothringen, die Regierungsgeschäfte an sich. Als der endgültig in geistige Umnachtung versunkene Johann Wilhelm 1609 kinderlos starb, hinterließ er das Tripelherzogtum den Begehrlichkeiten seiner Schwäger; der Jülich-Klevische Erbfolgestreit brach aus, der fast schon die Spannungen zum Ausbruch brachte, die sich dann im Dreißigjährigen Krieg entluden.
Sekundäres
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"Vereinigte Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg".
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