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Jânio da Silva Quadros (* 25. Januar 1917 in Campo Grande MS; † 16. Februar 1992 in São Paulo SP) war Präsident Brasiliens im Jahr 1961.

Er trat 1960 als Gouverneur des Bundesstaates São Paulo zur Präsidentenwahl an. Sein Wahlsieg gegen Politiker der alten Garde, vor allem mit Versprechen der weiteren Demokratisierung und des Kampfes gegen die Korruption, sorgte weithin für Aufsehen. Gewonnen hatte er die Wahl vor allem als Antipolitiker; seine offene Freundschaft und Unterstützung für Fidel Castro riefen die Vereinigten Staaten auf den Plan.

Er übernahm das Präsidentenamt 1961 von Juscelino Kubitschek. Quadros versuchte mit radikalen Mitteln, den Staatshaushalt zu sanieren, machte sich damit, vor allem aber auch mit seiner exzentrischen Art, unbeliebt. Nach nur sieben Monaten im Amt kündigte er seinen Rücktritt an, in der Hoffnung, die Massen würden für ihn auf die Straße gehen. Die Massen taten dies nicht und Quadros machte einen Selbstmordversuch, bei dem er sich in den Fuß schoss.

Sein Nachfolger wurde verfassungsgemäß der sozialreformistische bisherige Vizepräsident João Goulart.

Mann | Brasilianer | Präsident (Brasilien) | Geboren 1917 | Gestorben 1992

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