Itaker war in der deutschen Landsersprache des Zweiten Weltkrieges und stärker noch im Umgangsdeutsch der 1960er und 1970er Jahre eine gängige abwertende Bezeichnung für 'die Italiener'.
Der Ausdruck „Itaker“ ist zuerst während des Ersten Weltkrieges in der österreichischen Armee aufgekommen, und zwar in Wortformen wie „Itak“ und „Idaker“. Er leitet sich dem Wortbildungsmuster nach analog zu „Polak“, „Slowak“ oder „Bosniak“ ab. Im Zweiten Weltkrieg wurde Itaker wieder aufgenommen, zunächst als Bezeichnung für die italienischen Soldaten, danach als pejorative Bezeichnung für den Italiener im Allgemeinen.