Ein Isolationstank (auch Floatation-Tank, Floating-Tank, Samadhi-Tank oder Entspannungs-Tank) ist ein gegen Licht und Geräusche abgeschotteter Raum, welcher Menschen in seinem Inneren auf konzentriertem Salzwasser liegen lässt. Das Wasser ist mit etwa 34,8°C so temperiert (Hautaussentemperatur), dass man weder überschüssige Wärme noch Kälte empfindet. Somit sind alle Reize und Sinneseindrücke ausgeschaltet.
Vom Aufbau her gleicht ein Isolationstank einer Art Badewanne in einer dunklen und schalldichten Kabine. Die Dichte des Wassers wird durch Zugabe von Salzen (meist Magnesiumsulfat) soweit erhöht, dass der menschliche Körper in der Lösung schwebt. Das Wasser wird außerdem beheizt, so dass das Gefühl für die eigene Körpergrenze schwindet. Der Mangel an visueller, akustischer und taktiler Stimulation erleichtert das Erreichen meditativer Zustände und wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden. Mitunter können auch Halluzinationen auftreten.
1954 von John C. Lilly entwickelt, wurde der Tank in den folgenden Jahren an amerikanischen Universitäten in Forschungsprogramme miteinbezogen und über ein weites Spektrum getestet.
Heute wird der Floating-Tank in zwei Haupteinsatzgebieten genutzt: Zum einen in der unterstützenden Begleitung psychiatrischer Therapieformen, zum anderen in der Wellness-Bewegung, die den Floating-Tank als "Ort der Ruhe" nutzt. Im Wellnesbereich werden auch Floating-Areas angeboten, die auf völlige Abschottung von der Umwelt verzichten.
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