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Die Grafschaft Isenburg (auch Ysenburg) umfasste in ihrer größten Ausdehnung im 18. Jahrhundert Teile des Regierungsbezirks Kassel und Südhessen. Wappen Familie Isenburg.jpgDas Stammhaus des Geschlechts war die Isenburg bei Koblenz. Erste Erwähnungen finden sich 983. Im 13. Jahrhundert wurde die Burg von Truppen des Erzbischofs von Köln geschleift, der mit den Isenburgern im Streit war. Sie wurde später als Nieder-Isenburg wieder aufgebaut. Die Linien Isenburg-Limburg und Isenburg-Kempenich, die um 1100 von Rembold von Isenburg gegründet wurden, verzweigten sich mehrfach. Zum Ende des 15. Jahrhunderts war von der Linie Limburg nur noch der Zweig Büdingen übrig, der sich 1511 in die Linien Ronneburg und Birstein teilte. Erstere starb 1601 aus, letztere spaltete sich 1628 bzw. 1631 in die Zweige Isenburg-Büdingen und Isenburg-Offenbach. Graf Wolfgang Ernst I. von Isenburg wurde 1744 von Kaiser Karl VII. in den Fürstenstand erhoben. Nach der Auflösung des Rheinbunds kam das Fürstentum zu Österreich und anschließend zum Großherzogtum Hessen. Im Haus Hessen ist noch heute "Fürst zu Isenburg" Bestandteil des Familiennamens.

Heute schreibt sich zumindest die Büdinger Linie mit einem Ypsilon: Fürst zu Ysenburg und Büdingen

Fürsten von Isenburg-Birstein


Fürsten von Ysenburg-Büdingen


Bedeutende Mitglieder des Hauses Isenburg


Deutsches Adelsgeschlecht | Reichsgrafschaft | Weltliches Fürstentum

Isenburg | Isenburg (geslacht) | Изенбург

 

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