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Die Isenach ist ein 42 km langes Fließgewässer in der Pfalz im Bundesland Rheinland-Pfalz und ein linker Nebenfluss des Rheins.

Verlauf


Die Isenach entspringt im Pfälzer Wald nördlich von Frankenstein am Südhang der Hohen Bühl (443 m, Diemersteiner Wald). Ihr Lauf ist zunächst weitgehend nach Osten gerichtet. Dabei folgt sie dem Tal, in dem auch die Bundesstraße 37 (Kaiserslautern - Bad Dürkheim) verläuft, und erreicht bei Bad Dürkheim die Oberrheinische Tiefebene. Diese durchquert sie in Nordostrichtung.

Im Stadtgebiet von Frankenthal wendet sich die Isenach nach Norden (in diesem Bereich wird sie nach dem Vorort Frankenthal-Mörsch auch „Mörschbach“ genannt), durchfließt dann eine ehemalige Altrheinschlinge, den heutigen Silbersee, und mündet schließlich südlich von Worms in den Oberrhein.

Sehenswürdigkeiten


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Isenachweiher

4 km nach der Quelle ist der Bach zum Isenachweiher aufgestaut. Dieser wurde 1736 als Wasserspeicher für die Bad Dürkheimer Saline angelegt, sein Wasservorrat scheint aber auch die Versorgung eines Mühlrades unterhalb des Staudamms sichergestellt zu haben. An der Stelle, wo einst das Haus des Wärters stand, der den Stausee zu beaufsichtigen hatte, steht heute ein geräumiges Blockhaus, die Isenachhütte. Sie ist bewirtschaftet.

Burg und Kloster

Kurz vor dem Durchbruch der Isenach durch den Ostrand des Pfälzer Waldes liegen rechts über dem Dürkheimer Tal die Ruinen zweier mittelalterlicher Bauwerke, der Hardenburg und des Klosters Limburg. Beide gehen auf das Grafengeschlecht der Leininger zurück.

Wirtschaft


Bedeutsam war und ist die Isenach als Wasserlieferant für die Papierindustrie im Dürkheimer Tal. Deswegen war der Bachlauf früher intensiv braun verfärbt und trug im 20. Jahrhundert den Spitznamen „Colabach“.

Von kommunaler Seite ist für die Betreuung der Isenach der Gewässer-Zweckverband Isenach-Eckbach zuständig.

Weblinks


Fluss in Rheinland-Pfalz | Nebenfluss des Rheins | Bad Dürkheim | Vorderpfalz

 

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