Interpolation (lateinisch zurechtstutzen, entstellen) bedeutet, den ursprünglichen Text einer Schrift durch Einfügung von Wörtern, Sätzen oder Abschnitten abzuändern.
Solche Stellen im Text nennt man dann interpoliert und den Urheber dieser Änderungen Interpolator.
Solche Änderungen können vom Autor genehmigt, stillschweigend geduldet oder ihm unbekannt sein. Ein weithin bekannter Rechtsstreit um solche Interpolationen erfasste unter anderem Karl May bei seinen Kolportageromanen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
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"Interpolation (Literatur)".
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