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Dieser Begriff bezeichnet eine Beziehung zwischen zwei oder mehr Kulturen.

Interkulturalität bedeutet nicht nur, dass in einer Situation verschiedene Teilnehmer aus verschiedenen Kulturen agieren, sondern, dass sich eine Eigendynamik entwickelt, die über die Addition der Merkmale der beteiligten Kulturen hinaus geht.

Anders gesagt, in einer kulturellen Überschneidungssituation treffen die Eigenkultur und die Fremdkultur(en) aufeinander. Es entsteht dann das Interkulturelle, unter anderem weil man das Verhalten einer Person aus einem anderen kulturellen Kontext aus dem Wissen des Eigenen heraus interpretiert. Die in einer kulturellen Überschneidungssituation beteiligten Interaktionspartner stehen in ihrem Handeln und Verstehen immer unter dem Einfluss des eigenen Ethnozentrismus.

Siehe auch:


Ethnologie | Interkulturelle Begegnung

Weblinks


  • http://www.vein.hu/german/literatur.html - Interkulturalität als Paradigma in Germanistik und Deutschlehrerausbildung
  • http://www.vein.hu/german/kontaktdeutsch.htm - Deutsch unter Bedingungen interkultureller bzw. transkultureller Mehrsprachigkeit
  • http://www.ikud.de Institut für Interkulturelle Didaktik
  • http://www.IDAeV.de/antirassismus

 

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