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Ein Interessenkonflikt im weiteren Sinn, oder auch Zielkonflikt, liegt vor, wenn eine Situation dem Einfluss von einander widerstrebenden Faktoren unterliegt und zwischen ihnen ausgewogen reguliert werden muss. Je nachdem, wieviele Ziele miteinander im Konflikt stehen, spricht man auch von magischen Drei-, Vier- usw. -Ecken.

Ein Interessenkonflikt im engeren Sinn ist eine spezielle Konfliktsituation, in der ein sachlicher Widerspruch nach Vermeidung verlangt. Er kann aus organisatorischen, oder ethischen, meist berufsethischen, Gründen nicht hingenommen werden, da er sich kontraproduktiv im Sinne höher angesehener Werte, Interessen oder Ziele auswirkt.

unechter Zielkonflikt


Manche Zielkonflikte sind nicht echt, sondern eher ein falsches Dilemma. Bei solchen Konflikten glauben möglicherweise sogar die jeweiligen Parteien daran, dass ein Konflikt bestehe. Tatsächlich gibt es aber eine Möglichkeit, die scheinbar in Konflikt stehenden Ziele gleichzeitig zu erreichen, jedoch wird diese bei einem unechten Zielkonflikt von den jeweiligen Parteien nicht erkannt.

Beispiele


Beispiele für Interessenkonflikte im engeren Sinn:

In der Wirtschaftspolitik spricht man vom Zielkonflikt (magisches Dreieck) zwischen verschiedenen gesamtwirtschaftlichen Zielen, wie etwa Preisstabilität, Vollbeschäftigung und außenwirtschaftliches Gleichgewicht. Es wird behauptet, dass immer nur zwei der drei Ziele wirtschaftspolitisch erreicht werden können.

Wirtschaftsethik | Konfliktlösung

 

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