Die Integumente sind Hüllschichten oder Deckblätter in der Pflanze, welche schützend den im Fruchtknoten lagernden Nucellus (Gewebekern, Embryosack) umschließen. Dieser bildet das Innere der Samenanlage bei Bedecktsamern und Nacktsamern.
Sie lassen eine kleine Öffnung, die Mikropyle frei, durch welche der auf der Narbe liegende Pollen mit dem Pollenschlauch bei der Befruchtung hindurchwächst. Durch den Pollenschlauch gelangen die Spermazellen in den Nucellus. Dort verschmilzt eine der beiden Spermazellen mit der Eizelle. Nur bei den Bedecktsamern verschmilzt die zweite Samenzelle mit dem sekundären Embryosackkern zu einem triploiden Nährgewebe, dem sekundären Endosperm.
Bei Gliederfüßern (Arthropoda) wird die äußere Haut als Integument bezeichnet. Bei Amphibien und Reptilien auch. Es ist also hier die äußerste Körperbegrenzung, Epidermis mit oder auch ohne Cuticula gemeint.
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"Integument".
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