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Die Integrierte Gesamtschule ist eine Schule, in der Schüler mit Haupt-, Real- und Gymnasialempfehlung gemeinsam unterrichtet werden. Eine der individuellen Leistungsfähigkeit entsprechende Diffenzierung findet in einer Reihe von Fächern durch sog. Förder-, Grund- und Erweiterungskurse statt. Ziel der integrierten Gesamtschule ist, dass die Schüler das gemeinsame Lernen und den sozialen Umgang miteinander erleben und gleichzeitig auch entsprechend ihrem individuellen Leistungsvermögen unterrichtet und vor allem gefördert werden.

Beispielsweise kann ein Schüler kann im Erweiterungskurs in Chemie zu den Besten gehören, aber wegen schlechter Englisch-Kenntnisse in diesem, Fach den Förderkurs besuchen. Eine Wiederholung von Klassen ist für die Schüler normalerweise nicht notwendig, sie wechseln meist in einen leichteren Kurs. Die Schüler haben an einer integrierten Gesamtschule die Möglichkeit, den ihren Kursen entsprechenden Schulabschluss vom Hauptabschluss bis hin zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur) zu erlangen. Für das Abitur wechseln sie nach der zehnten Klasse auf ein Gymnasium oder zu einer gymnasialen Oberstufe.

Zu unterscheiden ist die integrierte Gesamtschule von der kooperativen Gesamtschule (auch additive Gesamtschule), in der die Schüler zwar unter einen Dach unterrichtet werden, aber grundsätzlich in Haupt-, Real- und Gymnasialklassen getrennt sind.

Innerhalb des deutschen Schulsystems sind Gesamtschulen nicht unumstritten, manche Bundesländer (z.B. Bayern) bieten sie überhaupt nicht an. Von vielen Erziehungswissenschaftlern wird aber insbesondere die integrierte Gesamtschule als Zukunftweisend betrachtet.

Schultypen/-system

 

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