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Die Integration in der Informatik, speziell in der Softwaretechnik, dient zur Verknüpfung von verschiedenen Anwendungen. Im Unterschied zur Kopplung handelt es sich hierbei um eine Verringerung und Vermeidung von Schnittstellen. Es lassen sich Funktionsintegration, Datenintegration und Geschäftsprozessintegration unterscheiden.

Bei der Funktionsintegration werden mehrere arbeitsteilige Applikationen in eine zusammengefasst. Dadurch wird verhindert, dass in verschiedenen Anwendungen dieselben Funktionen implementiert werden müssen. Gleichzeitig werden Schnittstellen zur Datenübergabe vermieden.

Bei der Datenintegration greifen alle beteiligten Applikationen auf ein einheitliches Datenmodell zu,, um Redundanzen zu vermeiden. Die Semantik ist für alle beteiligten Applikationen gleich.

Gegen diese beiden Formen der Integration lässt sich allgemein sagen, dass hierdurch schwerer wartbare Software entstehen kann. Speziell die Funktionsintegration kann hierbei problematisch werden. Vorteilhaft ist die einfachere Umsetzung.

In der Geschäftsprozessintegration werden die verschiedenen Funktionen entlang der Geschäftsprozesse mit Hilfe einer Integrationsplattform miteinander integriert. Dabei bleiben die einzelnen Applikationen, die die Funktionen bereitstellen in sich unverändert, was auch den Einsatz von Standardsoftware ermöglicht. Diese Art der Integration ist Voraussetzung für eine erfolgreiche und zugleich kostengünstige Umsetzung von E-Business-Initiativen. Ausführlichere Informationen zu dieser Art der Integration finden sich im Artikel Enterprise Application Integration (EAI), sowie in Business Bus.

Technisch gesehen ist Integration im Sinne von EAI kein leichtes Feld. Anbieter werben oft mit bunten "Kühlschrankbildern" - viele verschiedenfarbige Rechtecke mit komplizierten Begriffen und dann ein großes Rechteck drumherum - um Integration darzustellen. Leider wird oft nur in Powerpoint integriert, und es handelt sich nur um Broschürenintegration.

Softwaretechnik | Wirtschaftsinformatik

 

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