Das Institute for Advanced Study (IAS) ist ein privates Forschungsinstitut in Princeton, New Jersey. Es gibt 4 Abteilungen, die "School of Historical Studies", die "School of Mathematics", die "School of Natural Sciences" und die "School of Social Science". Es gibt keine Laboratorien oder Einrichtungen für Experimente. Das IAS ist nicht Teil des Universitätssystems, auch wenn die räumliche Nähe zur Princeton University zu engen informellen Verbindungen und Zusammenarbeiten führt.
Bekannt ist das Institut als letzte Wirkungsstätte Albert Einsteins. Die Liste der Forscher, die hier gearbeitet haben, umfasst Andreas Alföldi, Géza Alföldy, Kurt Gödel, Robert Oppenheimer, Erwin Panofsky, Homer A. Thompson, Albert Otto Hirschman, John von Neumann und Hermann Weyl. Zur Zeit werden die vier Schulen von insgesamt 26 permanenten Mitgliedern geleitet. Das Institut vergibt jedes Jahr knapp 200 Stipendien an Gastwissenschaftler aus der ganzen Welt.
1930 ermöglichten Louis Bamberger und seine Zwillingsschwester Caroline Bamberger Fuld durch eine Spende von 5 Millionen Dollar die Gründung des Instituts. Diese Spende war zunächst für die Schaffung einer Ausbildungsstätte für Zahnärzte gedacht, aber ein befreundeter Wissenschaftler, Abraham Flexner, überredete sie das Geld der Grundlagenforschung zukommen zu lassen. Flexner war der Gründungsbeauftragte und erste Direktor des IAS, von 1930 bis 1939.
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