Institut ib.jpg Das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin ist das einzige universitäre Institut in Deutschland, das Forschung und Lehre auf den Gebieten Informationswissenschaft und Bibliothekswesen vereinigt.
Eine neue Institutsabteilung „gesellschaftswissenschaftliche Information und Dokumentation“ wurde 1966 begründet und das Institut in „Institut für Bibliothekswissenschaft und wissenschaftliche Information“ umbenannt. Schon drei Jahre später kam es zu einer Umstrukturierung des Instituts. 1969 wurden die beiden Fachbereiche Bibliothekswissenschaft und Informations-/Dokumentationswissenschaft mit je einem Lehrstuhl gebildet. Zudem wurde eine Abteilung Weiterbildung/Fernstudium geschaffen. Diese organisierte die Durchführung des postgradualen Studiums der Informations-/Dokumentationswissenschaft, des postgradualen Studiums Bibliothekswissenschaft sowie des Fernstudiums Bibliothekswissenschaft.
Mit der Wende 1990 kam es zu erheblichen Veränderungen im Institut. Unter anderem wurden erste Kontakte mit dem Institut für Bibliothekswissenschaft und Bibliothekarausbildung der Freien Universität Berlin geknüpft. Im September 1990 wurden die ersten Studenten des Magisterstudienganges der Bibliotheks- und der Informationswissenschaft in Kombination mit einem zweiten Hauptfach bzw. mit zwei Nebenfächern immatrikuliert.
Bei den sich anschließenden Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Hochschullandschaft in Berlin wurde die Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität auf Beschluss der Landeshochschulstrukturkommission (LHSK) vom Juli 1992 nicht mehr weitergeführt. Sie sollte an der Freien Universität vertreten bleiben. Daher trug das Institut seit 1993 auf Grund eines Kuratoriumsbeschlusses wieder den Namen „Institut für Bibliothekswissenschaft“. Die weitergehende Empfehlung der LHSK führte mit Zustimmung des Akademische Senats der Humboldt-Universität zur Zusammenlegung des Instituts für Bibliothekswissenschaft und wissenschaftliche Information der Humboldt-Universität und des Instituts für Bibliothekswissenschaft und Bibliothekarausbildung der Freien Universität zu einem neuen „Institut für Bibliothekswissenschaft“.
Zum Sommersemester 1993 wurde das Magister-Nebenfach Bibliothekswissenschaft von der Freien Universität Berlin an die Humboldt-Universität überführt.
Seit November 2005 heißt das Institut „Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft“.
Prof. Konrad Umlauf lehrt das Fachgebiet Öffentliche Bibliotheken. Prof. Umlauf ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift BuB Forum Bibliothek und Information und Herausgeber der Fachzeitschrift Berliner Handreichungen zur Bibliothekswissenschaft und der Schriftenreihe Berliner Arbeiten zur Bibliothekswissenschaft.
Anfang 2006 wurde Prof. Peter Schirmbacher auf eine weitere Professorenstelle ans Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft berufen. Peter Schirmbacher ist Direktor des Computer und Medienzentrums (cms) der Humboldt-Universität Berlin und übernimmt das Fachgebiet Informationsmanagement.
Prof. em. Engelbert Plassmann (Bibliotheksgeschichte) war seit 1994 am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft und ist teilweise noch im Lehr- und Prüfungsbetrieb aktiv.
Gleiches gilt für Prof. em. Frank Heidtmann (Schrift-, Buch- und Bibliotheksgeschichte) und für Hon-Prof. Rolf Ramcke.
Prof. Ulrich Naumann ist Direktor der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin und forscht im Bereich Bibliotheksbau.
Prof. Klaus Gerhard Saur ist Honorarprofessor am Institut und Verleger (Vorstand beim Verlag Walter de Gruyter).
Zu den Lehrbeauftragten gehören außerdem Prof. Rainer Kuhlen (Fachgebiet Informationsethik), Dr. Gabriele Beger (Bibliotheksrecht, Direktorin der Staatsbibliothek Hamburg), Prof. Günter Beyersdorff (ehemaliger Direktor des Deutschen Bibliotheksinstituts), Prof. Gerhard Hacker, Dr. Claudia Lux (Direktorin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und derzeit President Elect des Weltbibliotheksverbandes IFLA), Petra Hauke (Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft).
Informationen zum Institut, seinen Aktivitäten und zum Fach finden sich online:
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"Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft".
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