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Die meisten Opfer von Insektenstichen in Mitteleuropa werden von Bienen, Wespen, Stechmücken oder Bremsen gestochen. Seltener sind Stiche von Hornissen, Hummeln, Milben bzw. Zecken, Flöhen, Wanzen oder Läusen.

Stiche von Insekten mit Wehrstachel sind meistens zwar schmerzhaft, aber oft ungefährlich. Diese Insekten setzen ihren Stachel nur zur Abwehr ein, um bei Bedrohung sich selbst oder ihr Nest zu verteidigen. Für Bienen bedeutet das Stechen den eigenen Tod, da der Stachel in der Haut steckenbleibt und ausgerissen wird. Die Aussage, dass drei Hornissenstiche einen Menschen, sieben sogar ein Pferd töten könnten, gehört in den Bereich der Legenden. Tatsächlich ist ein Bienenstich aufgrund der eingespritzten größeren Giftmenge und der Zusammensetzung des Gifts sogar etwas toxischer. Akute Gefahr besteht nur bei einer Allergie, bei Stichen in den Mund- und Rachenraum oder bei einer sehr großen Zahl von Stichen am ganzen Körper.

Bei Stichen von blutsaugenden Insekten besteht jedoch auch die Möglichkeit einer Krankheitsübertragung.

Im Folgenden soll in erster Linie von den Stichwirkungen der Insekten mit Wehrstachel die Rede sein.

Symptome


In den meisten Fällen tritt eine gerötete, mehr oder weniger schmerzhafte Schwellung auf, die innerhalb weniger Tage wieder abklingt. Die beim Stich in die Haut eingebrachten Gifte können auch allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock auslösen, die innerhalb kurzer Zeit tödlich verlaufen können. Bei Stichen um Mund- oder Rachenraum kann die Schwellung zum Ersticken führen.

Erste Hilfe


Allgemein:

  • Evtl. steckengebliebenen Stachel entfernen. (Bienenstich)
  • Stichstelle kühlen.
  • Nicht kratzen!
  • Brandgels kühlen und mildern den Schmerz

Bei Stichen im Mund- und Rachenraum:

  • sofort Notruf veranlassen!
  • Stichstelle von aussen mit kalten Auflagen kühlen zudem z.B. Eiswürfel lutschen, um ein Anschwellen zu verlangsamen.

Bei allergischer Reaktion:

Hausmittel


Siehe Artikel Hausmittel

Vorbeugung


Allgemein:

  • Insekten nicht durch schnelle oder plötzliche Bewegungen (z.B. Fuchteln, Schlagen) reizen.
  • Vorsicht beim Trinken von süßen Getränken im Freien, insbesondere aus Flaschen oder Dosen Strohhalme benutzen!
  • Ausreichend Abstand zu Nestern und Schwärmen von Insekten halten.
  • Langärmlige, enganliegende, möglichst helle Kleidung tragen.
  • Insekten möglichst nicht erschlagen, da hierbei Duftstoffe freiwerden, die andere Insekten in der Nähe aggressiv machen können.
  • Einzelne Insekten in Wohnräumen mit Hilfe eines Glases und eines Stücks Pappe vorsichtig einfangen und nach draußen bringen.

Bei bekannter Allergie

  • Personen in der Umgebung bei Bedarf über die Allergie informieren, damit diese im Notfall besser reagieren können.
  • Notfallset mitführen und Freunden, Bekannten, Kollegen den Gebrauch im Notfall erklären.
  • Situationen, in denen vermehrt mit Insekten zu rechnen ist, meiden.

Siehe auch


Weblinks


Erste Hilfe | Entomologie

Hausmittel

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Użądlenie

 

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