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Das Innviertel umfasst drei Bezirke:
Die Fläche beträgt etwa 2250 km2. Im Innviertel leben etwa 200.000 Einwohner.
Das Innviertel gehörte seit dem 6. Jahrhundert zum "Mattiggau" im Bairischen Stammesherzogtum, mit den Herzogshöfen Ranshofen und Mattighofen. Es war später ein Teil des Rentamtes Burghausen mit den Gerichten Wildshut (mit dem Bezirksgericht Mattighofen zusammengelegt), Braunau, Mauerkirchen, Friedburg, Schärding und Ried. Bis 1779 war das Gebiet des späteren Inviertels ein Teil von Bayern. Im Frieden von Teschen, der den Bayerischen Erbfolgekrieg (1777-1779) beendete, kam das Innviertel zu Oberösterreich. Seither ist der Name "Innviertel" in Angleichung an die anderen oberösterreichischen "Viertel" in Gebrauch. Auslöser dieses Krieges war der Tod des kinderlosen bayerischen Kurfürsten Maximilian III. Joseph (1745 -1777). Mit seinem Tod starb die bayerische Linie der Wittelsbacher aus. Eine Reihe von mitteleuropäischen Mächten erhoben Anspruch auf Teile des Erbes, darunter Österreich auf das Herzogtum Niederbayern. Im Zuge der Napoleonischen Kriege kam das Innviertel noch einmal von 1809 bis 1814 an Bayern. Kulturell ist das Innviertel auch heute noch eng mit Bayern verbunden. Der unverfälschte Dialekt ähnelt stark der Mundart im benachbarten Niederbayern. Die Umgangssprache vor allem der Städte, hat sich zwischenzeitlich an das Österreichische/Wienerische angeglichen.
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