Innere Emigration bezeichnet die Einstellung von Schriftstellern und Künstlern, die in der Zeit des Nationalsozialismus zwar in Opposition zur Regierung standen, jedoch nicht aus Deutschland (bzw. nach der Annexion 1938 aus Österreich) auswanderten.
Der Begriff geht auf eine Wortprägung von Frank Thiess zurück, der damit griffig die Situation jener Personen (insbesondere Künstler) umschrieb, welche zwar von ihrer Gesinnung her dem Nationalsozialismus kritisch bis ablehnend gegenüberstanden und deren Werke vom Nazi-Regime oft zu "entarteter Kunst" erklärt wurden, die aber durch persönliche und familiäre Umstände an einer Auswanderung bzw. Flucht gehindert waren, oder sich aus einer Haltung der kulturellen und/oder ethischen Verantwortung ihren Mitmenschen gegenüber zu einem Bleiben bewogen fühlten, sich jedoch von den Nazis nicht vereinnahmen ließen, sondern vielfach in Widerstandszirkeln mitarbeiteten und durch Verbreitung ihrer Werke im Untergrund der allgegenwärtigen Nazi-Propaganda entgegenzuwirken bemüht waren.
Zu den „inneren Emigranten“ zählen:
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"Innere Emigration".
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