| Flussverlauf | |
|---|---|
| Daten | |
| Länder: | Schweiz, Österreich, Deutschland |
| Länge: | 517 km |
| Quelle: | Am Malojapass |
| Mündung: | In Passau in die Donau |
| Quellhöhe: | 2.484 m ü. NN |
| Mündungshöhe: | 291 m ü. NN |
| Höhenunterschied: | 2.193 m |
| Einzugsgebiet: | 25.700 km² |
| Gr. Nebenflüsse: | Sill, Salzach, Ziller, Mangfall |
| Bedeutende Orte: | St. Moritz, Landeck, Telfs, Innsbruck, Schwaz, Wörgl, Kufstein, Rosenheim, Wasserburg, Mühldorf, Braunau, Passau |
| Befahrbarkeit | |
| Ganzjährig | Von der Mündung bis Kufstein |
| Saisonbedingt | Von Kufstein bis Innsbruck |
Der Inn mündet bei Passau in die Donau. Das Wasser des Inns, das aus den Alpen kommt, ist grün, das der Donau blau und das der aus einem Moorgebiet kommenden Ilz schwarz, so dass die Donau ein längeres Stück nach dem Zusammenfluss drei Wasserfarben (grün/blau/schwarz) aufweist. Auffallend ist dabei, wie stark das grüne Wasser des Inns das Wasser der Donau beiseite drängt. Dies hängt neben der zeitweise sehr großen Wassermenge des Inn hauptsächlich mit der stark unterschiedlichen Tiefe der beiden Gewässer (Inn: 1,90 Meter / Donau: 6,80 Meter) zusammen – „der Inn überströmt die Donau“. Zwar führt der Inn im Jahresmittel auch etwa fünf Prozent mehr Wasser als die Donau selbst, doch rührt dies hauptsächlich von den starken Hochwässern des Inns bei der Schneeschmelze her, während die Donau eine deutlich konstantere Wasserführung aufweist – sie führt die meiste Zeit des Jahres (Oktober mit April) mehr Wasser mit sich. Auch wenn der optische Eindruck es also nahe legt, von der Mündung der Donau in den Inn zu sprechen, ist die Namensgebung „Donau“ für den sich ergebenden Strom gerechtfertigt – nicht nur durch die Länge der zurückgelegten Wegstrecken (Donau: 647 km / Inn: 510 km).
Inn_Bever.jpg | Inn_bei_Kufstein.jpg Der Inn bietet im Oberlauf vielfältige Möglichkeiten für den Wassersport, vor allem für Wildwasserpaddeln und Rafting, auf den Oberengadiner Seen (Silsersee, Silvaplanersee und St. Moritzersee) auch für Windsurfen.
Den Inndamm begleitet auf weiten Strecken ein Radweg, der auch für ausgedehnte Radtouren geeignet ist.
Entlang des Inn laden viele Baggerseen, die durch Kiesgewinnung entstanden sind, zum Baden und Schwimmen ein.
Zwischen Kufstein und Oberaudorf/Niederndorf findet linienmäßige Personenschifffahrt statt.
Um die Geschichte des Inn und der Innschifffahrt zu dokumentieren, wurde in Rosenheim das Inn-Museum eingerichtet.
Am Oberlauf des Inn vom Schweizer Gebiet bis ins österreichische Landeck in Tirol befinden sich mehrere Wasserkraftwerke. Staustufen im Unterlauf ab Kufstein dienen sowohl der Energiegewinnung als auch dem Hochwasserschutz.
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