Der Ingeborg-Bachmann-Preis, jährlich in Klagenfurt (Kärnten) in einer mehrtägigen Live-Veranstaltung ermittelt, gilt als eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen im gesamten deutschsprachigen Raum. Der Wettbewerb zum 30. Ingeborg-Bachmann-Preis wurde vom 21. bis 25. Juni 2006 ausgetragen.
In einem dreitägigen Lese-Marathon, in dem 18 vorausgewählte Bewerber/innen nacheinander antreten, das Saalpublikum sowie insbesondere die neunköpfige Fach-Jury in Klagenfurt zu überzeugen, werden jährlich die Preisträger des Ingeborg-Bachmann-Preises und anderer, im Rahmen der Veranstaltung Tage der deutschsprachigen Literatur vergebener Preise, ermittelt. Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist mit 22.500 Euro dotiert.
Der Journalist und Buchautor Humbert Fink sowie der damalige Intendant des ORF-Landesstudios in Kärnten, Ernst Willner, hatten Mitte der siebziger Jahre die Idee, in Klagenfurt einen Literaturwettbewerb nach dem Vorbild der "Gruppe 47" ins Leben zu rufen. Daraus entstanden die Tage der deutschsprachigen Literatur, die seit 1977 alljährlich im Frühsommer in Klagenfurt stattfinden.
Gestiftet wurde der Hauptpreis des Wettbewerbs im Gedenken an Ingeborg Bachmann, eine der bedeutendsten österreichischen Schriftstellerinnen, die ihre Karriere besonders der "Gruppe 47" verdankt. Daneben werden im Laufe der Jahre dazugekommene weitere Auszeichnungen vergeben:
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"Ingeborg-Bachmann-Preis".
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