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Die Indy Car Series ist eine Motorsportserie aus den USA. Sie hat sich 1996 von der CART abgespaltet und steht in direkter Konkurrenz zu dieser Serie. Die IRL wurde von Tony George, einem Rennstallbesitzer und Inhaber des Indianapolis Motor Speedway eingeführt.

Es handelt sich hierbei um eine Formelrennserie, die bis 2004 ausschließlich auf Ovalstrecken fuhr. Seit 2005 werden auch Stadt- und Rundkurse gefahren.

Der Höhepunkt der Serie sind die berühmten 500 Meilen von Indianapolis, das Indy 500.

Die Formel für 2004/2005 schreibt Fahrzeuge mit offenen Rädern, Einheitsreifen, sequentielles 6-Gang Getriebe und 3.0 Liter V8 Saugmotoren vor. Je nach Kurscharakteristik sind unterschiedliche Heckflügelkonfigurationen vorgeschrieben.

Im Gegensatz zur europäischen Formel 1 stellen die Teams die Hauptkomponenten Chassis und Motor nicht selbst her, sondern kaufen diese fertig ein.

Bei Rennen oder Trainigsläufen der Rennserie waren bisher (Stand: März 2006) drei Todesfälle von Rennfahrern zu beklagen. Am 17. Mai 1996 Scott Brayton, am 22. Oktober 2003 Tony Renna und am 26. März 2006 Paul Dana.

IRL- bzw. IndyCar-Series-Meister


Jahr Fahrer Team
1996 Buzz Calkins (USA)
Scott Sharp (USA)
Bradley Motorsports
Foyt
1997 Tony Stewart (USA) Menard
1998 Kenny Bräck (SWE) Foyt
1999 Greg Ray (USA) Menard
2000 Buddy Lazier (USA) Hemelgarn
2001 Sam Hornish Jr. (USA) Panther Racing
2002 Sam Hornish Jr. (USA) Panther Racing
2003 Scott Dixon (NZL) Chip Ganassi
2004 Tony Kanaan (BRA) Andretti Green Racing
2005 Dan Wheldon (GBR) Andretti Green Racing

Weblinks


Motorsport

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