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Die Industrieregion Kaesŏng ist eine besondere Verwaltungsregion und Sonderwirtschaftszone in Nordkorea nahe der Stadt Kaesŏng. Sie grenzt im Norden an die Provinz Hwanghae-pukto und im Süden an die Provinz Gyeonggi-do in Südkorea.

Geschichte


Die Region entstand am 13. November 2002 durch Abspaltung des Landkreises P'anmun (P'anmun-gun; 판문군; 板門郡) und einem Teil der Stadt Kaesŏng (Kaesŏng-shi; 개성시; 開城市) von der besonderen Verwaltungsregion Kaesŏng, einer von 1955 bis 2003 von der Regierung in Pjöngjang zentral verwalteten Stadt.

Wirtschaft und Infrastruktur


Das Zentrum der Aktivitäten in der 66 km² großen Industrieregion bildet der Kaesŏng Industrial Park. Nach den 5. Innerkoreanischen Gesprächen am 23. Mai 2003 wurde in dem Gebiet die Schaffung einer Zollfreizone mit freiem Handel beschlossen. Als Investor konnte, wie schon in der Touristenregion Kŭmgang-san, die Hyundai Motor Company gewonnen werden.

Die Industrieregion Kaesŏng, an der wiederaufgebauten Straßen- und Eisenbahnverbindung zwischen Pjöngjang und Seoul gelegen, ist in Wohn- und touristische Bereiche und den eigentlichen Industriepark aufgeteilt.

Es sind vor allem arbeitsintensive und energiesparsame kleine bis mittelständische Firmen angesiedelt worden, um die in der Region vergleichsweise niedrigen Lohnkosten für wettbewerbsfähige Produktion für die Märkte in Nord- und Südkorea und der Volksrepublik China zu nutzen.

Weblink


Deutsche Internetseite über Kaesong

Nordkoreanische Provinz

Kaesong Industrial Region | 개성공업지구 | Região Industrial de Kaesong

 

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