Industriekaufmann ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWI) anerkannter Ausbildungsberuf. Industriekaufleute holen Angebote ein und bestellen für das Unternehmen Waren, kalkulieren Preise, erstellen Angebote und bearbeiten Kundenbestellungen.
Beschäftigt sind Industriekaufleute in den Verwaltungsabteilungen von Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche.
Sie halten sich in Büroräumen - auch in Großraumbüros - auf, wo sie am Computer beispielsweise Geschäftsvorgänge buchen oder Angebote erstellen. In Besprechungszimmern diskutieren sie z.B. Verkaufsförderungsmaßnahmen. Arbeitsort ist auch das Lager; hier kontrollieren Industriekaufleute Lieferpapiere und kümmern sich um die Wareneinlagerung. In den Produktionshallen überprüfen sie Maschinenbelegungen.
Die Ausbildung im Überblick Industriekaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Er ist dem Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung, Schwerpunkt Bürowirtschaft und kaufmännische Verwaltung, zugeordnet.
Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in der Industrie und auch im Handwerk ausgebildet.
Die Ausbildung erfolgt in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule .
Eine schulische Ausbildung wird ebenfalls angeboten.
Die Ausbildung dauert zwischen 2-3 Jahren. //infobub.arbeitsagentur.de/berufe/docroot/r2/blobs/serien/bilder/7813a_01.jpg
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Die Ausbildung zielt darauf ab, Industriekaufleute so auszubilden, dass sie nach Beendigung ihrer Ausbildung in der Lage sind, alle kaufmännischen Aufgaben zu erledigen. Dies wird insbesondere bei kleineren Unternehmungen häufig die Voraussetzung für eine Berufsausübung sein. Dagegen setzt in größeren Unternehmungen, und zunehmend aufgrund der Neuordnung der Abschlußprüfung auch in kleineren, häufig eine Spezialisierung auf einen Funktionsbereich gegen Ende der Ausbildung bzw. nach Beendigung der Ausbildung ein.
Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und wird im dualen System (Berufsschule und Ausbildung im Betrieb) durchgeführt. In der Berufsschule werden berufsbezogene Inhalte wie Geschäftsprozesse, Steuerung und Kontrolle, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Datenverarbeitung sowie allgemeinbildende Inhalte wie Deutsch und Wirtschaftsenglisch vermittelt.
Je nach persönlichem Ziel, betrieblichem Einsatz und Branche ergeben sich für ausgebildete Industriekaufleute eine Fülle von Möglichkeiten der Anpassungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, z. B. als Industriefachwirt, Finanzbuchhalter(Mit 3 Jahre Berufserfahrung) oder Fachkaufmann.
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