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Der Index of Sustainable Economic Welfare (ISEW) (zu deutsch etwa Index für nachhaltigen wirtschaftlichen Wohlstand) ist ein wirtschaftlicher Indikator mit dem Ziel, das klassische Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu ergänzen oder zu ersetzen. Der ISEW wurde später zum Genuine Progress Indicator (GPI) weiterentwickelt

Berechnungen


Anstelle einfach alle getätigten Ausgaben zusammenzufassen, wie es bei der Erstellung des BIP stattfindet, finden bei der Berechnung des ISEW zusätzliche Faktoren Berücksichtigung. Hierzu zählen:

Berechnungen des ISEW zeigen, dass in Ländern mit ungebremstem wirtschaftlichem Wachstum häufig der ISEW stagnierte oder sogar rückläufig wurde *. Diese Entwicklung zeigt an, dass das realisierte Wachstum nicht nachhaltig ist und Reichtum zunehmend ungleich verteilt wird.

Geschichte


Der Index basiert auf den Ideen von William Nordhaus und James Tobin und ihrem Measure of Economic Welfare (MEW). Er wurde im Jahr 1989 eingeführt von Herman E. Daly and John B. Cobb. Später fügten die beiden weitere Kostenfaktoren zu ihrer Definition des ISEW hinzu, was zur Entwicklung des GPI führte.

Siehe auch


Literatur


  • Nordhaus, William und James Tobin (1972): Is growth obsolete? Columbia University Press, New York.
  • Daly, Herman und John Cobb (1989): For the Common Good, Beacon Press, Boston.

Weblinks


Nachhaltigkeit | Volkswirtschaftslehre

Index of Sustainable Economic Welfare | ISEW

 

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