Independence Day ist ein Science-Fiction-Film vom Regisseur Roland Emmerich aus dem Jahr 1996. Der Film handelt von einem Angriff Außerirdischer auf die Erde und dessen Abwehr. Hauptdarsteller sind Jeff Goldblum, Will Smith und Bill Pullman.
Zwei Tage vor dem amerikanischen Unabhängigkeitstag tauchen gewaltige außerirdische Raumschiffe über allen Metropolen der Erde auf. Der Sattelitenempfang überall auf der Welt ist gestört, Panik und Unsicherheit brechen aus. Im Orbit schwebt ein riesiges Mutterschiff, das ein Viertel der Größe des Mondes hat.
US-Präsident Thomas Whitmore hofft, mit den Fremden friedliche Beziehungen herstellen zu können, aber der Funktechniker David Levinson entdeckt, dass die Satellitenstörungen durch einen geheimen Code verursacht werden, einen Countdown der Aliens, mit dem sie ihre Schlachtpläne koordinieren. Gerade noch rechtzeitig kann er seine Ex-Frau Connie, Whitmores Pressesprecherin, warnen und mit den Anderen fliehen, bevor das Weiße Haus mit dem Rest von Washington, D.C. in Schutt und Asche gelegt wird. Wenig später ist der größte Teil der Menschheit vom Antlitz der Welt getilgt.
Auf der – zur Überraschung aller Beteiligten tatsächliche existierenden – Geheimbasis Area 51 rüsten die letzten Menschen unter der Führung Whitmores zum Gegenschlag: Levinson und der kaltschnäuzige Air Force-Pilot Steven Hiller brechen in dem legendären Ufo von Roswell auf, das Mutterschiff der Aliens in der Umlaufbahn um die Erde zu zerstören und gleichzeitig einen Computervirus einzuspeisen, der die Energieschilde aller Schiffe deaktivieren soll. Derweil initiiert Präsident Whitmore auf der Erde die größte Luftschlacht aller Zeiten. Auch der von seinen Stiefkindern entfremdete Ex-Pilot Russel Casse schließt sich derm letzten Aufgebot an.
Hiller und Levinson gelingt es tatsächlich, in das Mutterschiff einzudringen, wo sie die Vorbereitungen für den Einsatz von Millionen von Fusssoldaten der Außerirdischen beobachten. Nachdem sie angedockt haben, übertragen sie mit einigen Schwierigkeiten den Virus. Daraufhin fallen bei allen Schiffen die Schilde aus und die Raketen der Menschen gehen endlich ins Ziel. Der Sieg über das Schiff, das Area 51 angreift, gelingt jedoch erst, als Russel Casse sich für seine Kinder opfert und im Augenblick des Abschusses die Primärwaffe rammt. Nach und nach werden alle Schiffe weltweit abgeschossen. Am Ende fahren Hillers und Levinsons Familien mit dem Präsidenten auf einen Salzsee heraus, wo die beiden Piloten, die in letzter Sekunde aus dem explodierenden Mutterschiff der Aliens entkommen konnten, unverletzt dem abgestürzten Roswell-Raumschiff entsteigen und beobachten, wie die Trümmer des Mutterschiffs in der Atmosphäre verglühen.
Der Filmstart von ID4 (so der Vorabtitel) wurde von einer Marketingkampagne bis dahin nicht gekannten Ausmaßes begleitet, die maßgeblich zum Erfolg des Films beitrug. Die Kampagne wurde von einem Werbespot eingeleitet, welcher während des Super Bowls übertragen wurde. Obwohl der Filmstart für den 3. Juli geplant war, wurde er aufgrund des enormen Interesses in vielen Kinos bereits einen Tag früher gezeigt, am selben Tag an dem auch die Filmhandlung einsetzt.
Obwohl die Spezialeffekte des Films einhellig gelobt wurden, musste ID4 auch einige Kritik einstecken. Neben den z.T. dürftigen Leistungen einiger Schauspieler wurde vor allem die in vielerlei Hinsicht unglaubwürdige Handlung kritisiert. So erschien es vielen Kritikern unrealistisch, dass die fremde und fortschrittliche Technologie der Aliens von einem simplen Computervirus überlistet wurde.
Außerhalb der USA wurde der Film vor allem für seinen übertriebenen Patriotismus kritisiert. Dass die ganze Welt von den Amerikanern gerettet wird und dass auch noch an deren höchsten Feiertag, verlieh dem Film den Stempel eines typischen Blockbusters für den amerikanischen Durchschnitts-Konsumenten. So sind mehrere Szenen (wie vor allem eine Szene bei einer Ansprache des Präsidenten an seine Kampfflieger auf den bevorstehenden Kampf einschwört) stark "amerikanisiert".
Der Film teilte Kritiker und Zuschauer wie kaum ein anderer zuvor in zwei Lager. Der Erfolg des Films gab Emmerich jedoch insofern Recht, dass Independence Day bei einem Budget von geschätzten 75 Millionen US-Dollar weltweit über 800 Millionen US-Dollar einspielen konnte.
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