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InDesign ist ein Desktop Publishing-Programm von Adobe Systems. Es könnte auf den ersten Blick für einen Nachfolger von PageMaker gehalten werden, hat jedoch einen völlig neuen technischen Unterbau (Plugins). Die Benutzeroberfläche entspricht den anderen Produkten von Adobe Systems, wie z. B. Photoshop oder Illustrator. Adobe versucht zurzeit (2006) mit dieser Software das Programm QuarkXPress von seiner Position als Marktführer zu verdrängen. Gerade auch durch das Bündeln mit der Creative Suite vergrößert sich zumindest InDesigns verkaufte Basis immer mehr.

Funktionsweise


Mit InDesign ist es möglich, visuell ein- oder mehrseitige Layouts zu erstellen, sowohl in Standardgrößen wie DIN A4 als auch in benutzerdefinierten Formaten. Das Programm unterstützt den Layouter bei der Aufteilung und Verwaltung der Seiten und Bögen.

Elemente werden auf den Seiten in Form von Rahmen angebracht, die anschließend mit Inhalten wie Text, Bildern, Grafiken, Filmen, Tondateien oder Tabellen gefüllt werden. Rahmen- und Inhaltsfarbe, Zeichen- und Formatvorlagen sowie Konturstil, Transparenz und viele andere Parameter können dabei frei und flexibel definiert werden. InDesign beherrscht in Grundzügen das zukunftsträchtige XML-Format beim Im- und Export, das sich gerade im Umfeld von Database Publishing mehr und mehr etabliert.

Weiterhin unterstützt InDesign die Ausgabe im verbreiteten, hauseigenen PDF-Format, einem Quasi-Standard für Druck und Druckvorstufe, sowie viele für professionelle Benutzer relevante Funktionen wie Farbseparation, Preflight, Farbprofile etc.

InDesign erlaubt eine direkte Zusammenarbeit mit den anderen Produkten von Adobe, z. B. Photoshop und Illustrator, die beide im Standardrepertoire vieler Grafiker zu finden sind. Auch ist das Öffnen und Konvertieren von QuarkXPress-Dateien bis Version 4.x sowie PageMaker-Dateien bis hinunter zu Version 6 möglich.

InDesign wird vor allem in Werbeagenturen und von freien Grafikern, bei Prepress-Dienstleistern sowie in Druckereien und Verlagen eingesetzt. Zusammen mit Redaktionssystemen wie dem K4 Publishing System von SoftCare, PageSpeed von DTI oder der Smart Connection Produktfamilie von WoodWing ist es häufig in Kombination mit dem Redakteurswerkzeug Adobe InCopy in der professionellen Zeitungs- und Zeitschriftenproduktion anzutreffen. Weitere Einsatzbereiche mit oder ohne Redaktionssystem sind Prospekte, Broschüren, Kataloge, Faltblätter, Plakate, interaktive Bildschirmpräsentationen und Geschäftsdrucksachen und auch Database Publishing Anwendungen.

InDesign erlaubt – abhängig vom Zeichensatz – den Zugriff auf Unicode-Zeichen, und es bietet auch für die lateinische Schrift eine sehr gute OpenType-Unterstützung sowohl unter Windows wie auch unter Mac OS X. Es unterstützt aber in der von Adobe in der westlichen Welt ausgelieferten Version keine Rechts-nach-Links-Sprachen wie Arabisch oder Hebräisch. Dafür existiert eine eigene Version für den Nahen Osten: InDesign ME (Middle East).

Obwohl Adobe vor einem Jahr auf der WWDC angekündigt hatte, als einer der ersten Hersteller nativ die neuen Intel-Prozessoren in Macintosh-Rechnern zu unterstützen, lässt sich Adobe Zeit: Angekündigt ist das zweite Quartal 2007 für native Intel-Unterstützung. Und dies obwohl CS2 unter Rosetta (Emulator für alten Code unter MacOS X) langsam und schlecht läuft, manche Komponenten wie VersionCue sogar gar nicht. Dies verärgert nicht nur viele Apple-Fans, sondern auch Apple selbst.

Versionsgeschichte


  • InDesign 1.0: Ende 1999
  • InDesign 1.5: Anfang 2001
  • InDesign 2.0: Anfang 2002, erste Version mit Mac OS X-Unterstützung
  • InDesign CS (3.0): Ende 2003, ab Mitte 2004 als InDesign CS PM-Edition mit erweiterten Plugins
  • InDesign CS 2 (4.0): Mai 2005

geplant:

  • InDesign CS 3 (5.0): wahrscheinlich als Universal Binary (Version für Intel-basierte Macs; designiertes Veröffentlichungsdatum nicht vor Frühjahr 2007)

Weblinks


DTP-Software

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This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Adobe InDesign".

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