article

Immaterielle Arbeit beinhaltet kooperative, kommunikative und affektive Arbeiten (Emotionsarbeit, Soziales Netzwerk, Teamarbeit). Sie ist bestimmend für die gesellschaftliche Arbeit in ihrer Gesamtheit (siehe Arbeit (Philosophie)).

Auch wenn die in der immateriellen Produktion Beschäftigten eine Minderheit bleiben, wird ihre Form der Arbeit hegemonial: Die Eigenschaften der immateriellen Produktion verändern alle anderen Formen der Arbeit, bzw. sogar die Gesellschaft als Ganzes. Gleichzeitig ist die immaterielle Arbeit für die Gesellschaft sehr bedeutend: Da durch sie Symbole, Affekte und Beziehungen hergestellt wird, kann man sogar behaupten, die immaterielle Arbeit produziere die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit.

Die Globalisierung führt zu grundlegenden Veränderungen im Produktionsprozess, zusätzlich werde die industrielle Arbeit an Bedeutung verlieren.

Das Ziel immaterieller Arbeit ist die Produktion und Reproduktion der Gesellschaft insgesamt. Sie ist nicht mehr auf die Ökonomie beschränkt (Biopolitik, Produktion von Subjektivitäten). Sie hat eine Tendenz zum Netzwerk, da Kommunikation, kooperative und affektive Beziehungen auf Netzwerken beruhen. Weitere Eigenschaften sind Mobilität, Flexibilisierung und Prekarisierung.

Arbeit | Soziale Beziehung

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Immaterielle Arbeit".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld