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Der Begriff Image (engl. image * = „Bild“) bezeichnet allgemein das innere Bild, das sich eine Person von einem Bezugsobjekt macht, inklusive der an dieses Bild geknüpften Assoziationen und Emotionen und inklusive des daraus resultierenden Ansehens oder Rufs. Bezugsobjekte sind etwa Personen (z. B. Politiker, Stars), eine Personengruppe (z. B. Fußballverein), eine institutionelle Organisation (Firma, Behörde) oder eine Stadt oder Ort.

Es kann durch eigene oder übermittelte fremde Informationen oder Wahrnehmungen zustande kommen und unterliegt einer Dynamik, kann sich also schnell ändern.

Da vom Image weitere Einstellungen und (Kauf)handlungen abhängen, ist es sehr vorteilhaft, das Image zu messen. Dazu bedient man sich in der Imageanalyse zum einen der Messung des Bekanntheitsgrades, zum anderen der Messung der Beliebtheit.

Nach der Analyse können Maßnahmen ergriffen werden, das Image zu verbessern.

Das Ansehen sucht man sich vor allem auf einer positiven Emotions- und Sympathieebene zu verschaffen.

Dazu bedient man sich oft einer aufwändigen Imagepflege. Imagekampagnen, erarbeitet von Imageberatungsunternehmen, bedienen sich insbesondere der Werbung. Dennoch gibt es immer wieder Objekte, die sich (fast) ohne kommerzielle Werbung ein Image, wenn nicht sogar einen Kult-Status erworben haben.

Das Image ist ein gezieltes Stimmungsbild, das weniger das zu konsumierende Produkt oder die präsentierte Person in den Vordergrund stellt. Es assoziiert vielmehr ein sich damit verbindendes positives Gefühl wie Lebensfreude, Vitalität oder Jugendlichkeit, Coolness etc. und erreicht so auf sublime Weise sein Ziel.

In der Marktforschung wird das Image als die Gesamtheit der Einstellungen gegenüber einem Meinungsgegenstand bezeichnet. Einstellungen verfügen über kognitive, affektive und konative Komponenten. Diese Trennung von Wissen, Bedeutung und Handlungstendenz erlaubt die Messung von Images durch Befragungen.

Fremdimage


Ein Fremdimage ist ein Image, das Menschen über etwas haben, an dem sie selbst nicht beteiligt oder von dem sie nicht selbst unmittelbar betroffen sind. Es wird meist im Rahmen einer Imageanalyse erhoben.

Beispiel

Ein Image, dass Menschen über eine Stadt haben, in der sie selbst aber nicht wohnen oder gewohnt haben, ist ein Fremdimage.

Selbstimage


Ein Selbstimage ist ein Image von Menschen über eine Sache, von der sie selbst direkt betroffen sind. Es wird meist im Rahmen einer Imageanalyse erhoben.

Beispiel

Das Image, das die Bewohner einer Stadt über ihren eigenen Wohnort haben, ist das sog. Selbstimage.

Literatur


  • Blaicher, Günther: Das Deutschlandbild in der englischen Literatur. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1992
  • Dyserínck, Hugo: Zum Problem der „images“ und „mirages“ und ihrer Untersuchung im Rahmen der Vergleichenden Literaturwissenschaft. In: Arcadia 1 (1966), S. 107-120.
  • Gu, Zhengxiang: Zum China-Bild des Zedlerschen Lexikons: Bibliographie der in seinen China-Artikeln besprochenenen oder als Quellen genannten Werke. In: Suevica 9 (2001/2002). Stuttgart 2004 *, S. 477-506 ISBN 3-88099-428-5.
  • Herzig, Oliver A.: Markenbilder, Markenwelt. Neue Wege in der Imageforschung. Wien: Service Fachverlag 1991 (Empirische Marketingforschung, 9).

Siehe auch


Werte und Urteil | Individuum

Image | Mental image | イメージ | Image

 

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