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Mit seinem Singspiel Im weißen Rößl machte sich der österreichische Komponist Ralph Benatzky (1884-1957) einen geachteten Namen. Das Libretto stammt von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg, die es 1896 während eines Aufenthaltes im fraglichen Hotel, das seit 1878 besteht, schrieben.

In London brachte es das Stück auf über 650 en suite gezeigte Vorstellungen. Und in New York wurde "The White Horse Inn" ein andauernder Broadway-Erfolg.

Eine Musiktheater-Enzyklopädie unserer Tage wertet das Stück als "Frühform des deutschen Musicals", als "revueartig arrangierte Kombination aus Wienerischer Sentimentalität, alpenländischem Kolorit mit entsprechender Hemdsärmeligkeit und Berliner Schwank".

Aus Zeitgründen war die kompositorische Arbeit pragmatisch aufgeteilt worden. Robert Stolz steuerte u.a. schmelzende Liebesduette bei, Robert Gilbert im Tonfall Berliner Schlager das "Was kann der Sigismund dafür". Benatzky selbst besang das "Weiße Rößl" am Wolfgangsee, in dem Kaiser Franz Joseph als Deus ex machina aufkreuzt.

Das Singspiel in drei Akten "Im weißen Rößl" wurde am 8. November 1930 in Berlin uraufgeführt.

Bekannte Lieder


  • "Im weißen Rössl am Wolfgangsee" (Ralph Benatzky)
  • "Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?" (Robert Gilbert)
  • "Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein" (Benatzky)
  • "Es muss was Wunderbares sein" (Benatzky)
  • "Mein Liebeslied muss ein Walzer sein" (Robert Stolz)
  • "Die ganze Welt ist himmelblau" (Robert Stolz)
  • "'s ist einmal im Leben so" (Benatzky)
  • "Zuschaun kann i net" (Bruno Granichstaedten)

Verfilmungen


Weblinks


Operette

The White Horse Inn | Vita hästen

 

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