| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_Ilvesheim.png | Karte_ladenburg_in_deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe |
| Landkreis: | Rhein-Neckar-Kreis |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 97 m ü. NN |
| Fläche: | 5,89 km² |
| Einwohner: | 7.631 (30. Sept. 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 1306 Einwohner je km² |
| Ausländeranteil: | 6,2 % |
| Postleitzahlen: | 68543–68549 (alt: 6804) |
| Vorwahl: | 0621 |
| Kfz-Kennzeichen: | HD |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 26 036 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schloßstraße 9 68549 Ilvesheim |
| Offizielle Website: | www.ilvesheim.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Roland Esche |
Ilvesheim ist eine Gemeinde östlich von Mannheim im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg.
In der Vergangenheit lebten die Einwohner Ilvesheims vor allem vom Fischfang; eine Tradition, an die beim alljährlichen Fischerfest, dass jeweils am ersten Juniwochende stattfindet, erinnert wird. In den 1920ern wurde der Neckar-Kanal gebaut, wodurch der größte Teil Ilvesheims zur Insel wurde. In der Folge verwilderte die nicht mehr befahrene Neckarschleife und wurde in neuerer Zeit zum Landschafts- und Naturschutzgebiet ernannt.
| Gemeinderat 2004 | |||||
| Partei | Stimmen | Sitze | |||
| CDU | 32,2% | 6 | |||
| SPD | 29,6% | 5 | |||
| FWV | 27,5% | 5 | |||
| GRÜNE | 10,7% | 2 | |||
| Wahlbeteiligung: 58,6% | |||||
Das Wappen wurde 1908 von der Gemeinde auf Vorschlag des Generallandesarchivs angenommen. Es geht auf ein 1552 geschnittenes Gerichtssiegel des Ortes zurück, von dem ein Abdruck aus dem Jahre 1589 überliefert ist. Das Wappenbild spiegelt die Herrschaftsverhältnisse im 16. und 17. Jahrhundert wider. Die Pfalzgrafen hatten seit Ende des 13. Jahrhunderts die Oberhoheit über den Ort. Dies deutet der Pfälzer Löwe an. Verschiedene Adelsfamilien übten die Ortsherrschaft als pfälzisches Lehen aus. Nachdem die Landschad von Steinach im 14. Jahrhundert und ab 1545 teilweise an der Ortsherrschaft beteiligt waren, nahmen sie diese zwischen 1550 und 1645 allein wahr. Sie führten, wohl in Erinnerung an den Minnesänger Bligger II. von Steinach, die Harfe in ihrem Wappen. Das älteste Siegel ist also kurz nach ihrem Eintritt in die Grundherrschaft angefertigt worden. Die Gemeinde als Körperschaft mit Schultheiß und sechs bzw. vier Schöffen an der Spitze ist dagegen schon seit dem Ende des 14. Jahrhunderts bezeugt. Der Maueranker ist als das Fleckenzeichen llvesheims anzusehen. Er wurde in den Siegeln vor 1908 zuweilen auch als einfacher Doppelhaken dargestellt.
Des Weiteren findet am jeweils ersten Juni-Wochenende das Insel-Fischerfest das Angelsportverein 1928 Ilvesheim e.V. statt.
Der erste, der die Auszeichnung erhielt war Geistlicher Rat Andreas Vogel (†). Im Jahre 1983 war Mannheims ehemaliger Polizeipräsident Willi Menz der Gekürte. Es folgte 1984 Journalist Paul Belener (†). Der Fischernachen-Träger des Jahres 1984 war Gemeinderat und Ex-SpVgg-Vorsitzender Willi Schippert. Bürgermeister i. R. Otto Trapp nahm im Jahre 1986 die Auszeichnung entgegen. 1987 hieß der auserwählte Fischernachen-Träger Karl „Pitt" Wagner, ehemaliger Organisationschef des Insel-Cups (†). 1988 war der ehemalige Chorleiter Eduard Grabinger auf der Bühne, um die Meriten für seine Verdienste um die Gemeinde entgegenzunehmen. DRK-Frau Emma Barth erhielt 1989 die Auszeichnung. Im Jahre 1990 erhielt der Ehrenbürger und Mäzen Heinrich Vetter (†) die Auszeichnung zugesprochen. Sie wurde aber erst im Februar 1991 verliehen. Im März 1992 ging der Fischernachen an den Tennisclub- und Kulturkreisvorsitzenden sowie ehemaligen Gemeinderat Dr. Wolfgang Strauß. Erstmals wurde 1993 der Fischernachen während einer Sonntags-Matinee an den Gemeinderat und Germania-Vorsitzenden Franz Crönlein übergeben. Im Juli 1995 empfing der Drogist und Hobbymaler Helmuth Schaller den Fischernachen. 1998 wurde Heinz Marschall, Oberlehrer und AWo-Vorsitzender, ausgezeichnet. Im jahre 2000 bekam der Pfarrer Richard Haas die Auszeichnung, insbesondere für seine Arbeit als Hobbyfotograf und Bildberichterstatter der Gemeinde. Endlich im Jahre 2003 bekam der Apotheker Dieter Münster den Fischernachen. Er war ursprünglich der Initiator und hatte die Idee für die Fischernachenehrung. Derzeit übt er noch das Amt als Gemeinde- und Kreisrat aus und leitete die SpVgg als 1. Vorsitzender.
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