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Wappen Karte
Wappen Ilsfeld.png Karte_Ilsfeld_in_Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Region: Heilbronn-Franken
Landkreis: Heilbronn
Geografische Lage:
Höhe: 230 m ü. NN
Fläche: 26,51 km²
Einwohner: 8.225 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 310 Einwohner je km²
Ausländeranteil: 10,7 %
Postleitzahlen: 74358-74360
(alt: 7129)
Vorwahl: 07062
Kfz-Kennzeichen: HN
Gemeindeschlüssel: 08 1 25 046
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 8
74360 Ilsfeld
Website: www.ilsfeld.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@ilsfeld.de
Politik
Bürgermeister: Thomas Knödler
Lage der Gemeinde Ilsfeld
im Landkreis Heilbronn
Ilsfeld in HN.png
Ilsfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg und gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart.

Geografie


Geografische Lage

Ilsfeld liegt im Süden des Landkreises Heilbronn.

Nachbargemeinden

Nachbarstädte und -gemeinden Ilsfelds sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Süden): Großbottwar (Landkreis Ludwigsburg), Neckarwestheim, Lauffen am Neckar, Talheim, Untergruppenbach, Abstatt und Beilstein (alle Landkreis Heilbronn). Zusammen mit Abstatt, Beilstein und Untergruppenbach bildet Ilsfeld den Gemeindeverwaltungsverband „Schozach-Bottwartal“ mit Sitz in Ilsfeld.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Ilsfeld besteht aus den Ortsteilen Ilsfeld, Abstetterhof, Auenstein, Helfenberg, Schozach und Wüstenhausen.

Geschichte


Die Gemarkung Ilsfelds war schon seit der Mittel- und Jungsteinzeit fast ununterbrochen besiedelt. Der Ort Ilsfeld wurde im Jahr 1102 in einer Schenkungsurkunde Kaiser Heinrichs IV. erstmals erwähnt. Heinrich schenkte Ilsfeld der Domkirche zu Speyer. 1152 kehrte Ilsfeld zum Herzogtum Schwaben zurück. Nach Bildung der württembergischen Oberämter gehörte es zum Oberamt Besigheim. Als dieses 1938 aufgelöst wurde, kam Ilsfeld – im Gegensatz zu den meisten anderen Gemeinden – zum Landkreis Heilbronn.

Am 4. August 1904 wurden bei einem Großbrand 130 Gebäude mit Rathaus, Schule und Kirche sowie 77 Scheunen vernichtet. Eine Person kam dabei ums Leben. Ursache war ein Spirituskocher, der von drei Kindern beim Braten von Äpfeln umgestoßen wurde. Die unterschiedlichen Schlauchkupplungen der württembergischen Ortsfeuerwehren stellten ein großes Löschhindernis dar. Die bis dahin größte Brandkatastrophe in Württemberg schockierte ganz Deutschland. Neben König Wilhelm II. reisten über 40.000 Schaulustige in den folgenden Tagen an.

Eingemeindungen

Zum 1. Juli 1971 wurde Schozach nach Ilsfeld eingemeindet. Am 1. Januar 1974 schlossen sich die Gemeinden Ilsfeld und Auenstein (mit Abstetterhof und Helfenberg) zur neuen Gemeinde Ilsfeld zusammen.

IlsfeldBartholomaeuskirche.jpg

Religionen

In Ilsfeld und Auenstein gibt es jeweils eine eigene evangelische Kirchengemeinde. Für die Katholiken ist die katholische Kirchengemeinde Untergruppenbach zuständig. In Ilsfeld gibt es außerdem ein Gemeindezentrum der evangelisch-methodistischen Kirchengemeinde Abstatt-Happenbach.

Ortsteile

Auenstein
Auenstein wurde erstmals 1240 urkundlich erwähnt. Zunächst war es ein freies Reichsdorf, bis es 1350 zu Württemberg kam. Dort gehörte Auenstein ursprünglich zum Oberamt Marbach. Als dieses 1938 aufgelöst wurde, kam es zum Landkreis Heilbronn. SchozachRathaus.jpg

Schozach
Der Ort entstand etwa um das Jahr 800 und leitete seinen Namen vom Fluss Schozach ab. Erstmals erwähnt wurde Schozach 1213. Es gehörte zum Oberamt Besigheim und nach dessen Auflösung 1938 zum Landkreis Heilbronn. Am 1. Juli 1971 wurde Schozach nach Ilsfeld eingemeindet.

Medieninteresse erlangt Schozach einmal jährlich, wenn die „Bewegung Deutsche Volksgemeinschaft“ (BDVG) eine große Sommersonnwendfeier auf einem Grundstück in Schozach vollzieht. Jedes Jahr versammeln sich dort ungestört zwischen 200 und 300 Anhänger dieser rechtsextremen Vereinigung.

IlsfeldRathaus.jpg

Politik


Gemeinderat

Der Gemeinderat Ilsfelds hat nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 22 Sitze (vorher 24). Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
  • BWV/CDU 43,2% (-5,2) - 10 Sitze (-2)
  • Bürgerforum Schozachtal 33,6% (+8,7) - 7 Sitze (+1)
  • SPD 23,2% (-3,4) - 5 Sitze (-1)

Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.

Wappen und Flagge

Blasonierung: In Silber unter einer liegenden schwarzen Hirschstange ein bewurzelter grüner Baum.

Die Flagge der Gemeinde ist Grün-Weiß.

Das Wappen ist (mit nach rechts gelegter Hirschstange) als Siegel schon für das Jahr 1468 nachgewiesen. Es ist das älteste bekannte Dorfwappen Württembergs. Die Farben des Wappens sind seit dem späten 16. Jahrhundert nachgewiesen.

Partnergemeinden

Es bestehen Partnerschaften mit Ottery St Mary in Devon, England, mit Auenstein im Kanton Aargau, Schweiz und mit Moşna (Meschen) in Rumänien.

Wirtschaft und Infrastruktur


Ilsfeld ist ein Weinbauort, dessen Lagen zu den Grosslagen Schozachtal, Wunnenstein und Kirchenweinberg im Bereich Württembergisch Unterland des Weinbaugebietes Württemberg gehören. Im Jahre 2000 wurde mit Carina Läpple erstmals eine Ilsfelderin zur Württembergischen Weinkönigin gewählt.

Verkehr

Ilsfeld liegt direkt an der A 81 (WürzburgGottmadingen) mit eigener Autobahnanschlussstelle. Von 1899 bis 1966 war Ilsfeld durch die Bottwarbahn (Marbach am NeckarHeilbronn) an das überregionale Schienennetz angebunden.

Medien

Über das Geschehen in Ilsfeld berichtet die Tageszeitung Heilbronner Stimme in ihrer Ausgabe SO, Süd-Ost.

Bildung

Das Steinbeis-Schulzentrum Ilsfeld fasst eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule sowie die Steinbeis-Realschule zusammen. In Auenstein gibt es die Grundschule Auenstein. In Ilsfeld gibt es darüber hinaus die Förderschule Ilsfeld.

Ilsfeld verfügt über eine eigene Gemeindebücherei.

Tourismus

Ilsfeld liegt an der Württemberger Weinstraße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

Gastronomie

Ilsfeld bietet neben einigen Hotels eine Vielzahl an gastronomischen Betrieben, in denen bestens für Leib und Seele gesorgt wird.

Neben einigen Ethnofood-Restaurants findet sich in Ilsfeld auch eine große Anzahl an schwäbischen Traditions-Lokalen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bauwerke

Nach dem großen Brand von 1904 wurde eine ganze Reihe von Gebäuden im Jugendstil wieder errichtet oder neu errichtet, darunter die Bartholomäuskirche, das Rathaus und der Kindergarten Dorastift.

In der Hauptstraße findet man eine Reihe ansehnlicher alter Fachwerkhäuser.

Bild:IlsfeldBartholomaeuskircheSeitenportal.jpg|Seitenportal der Bartholomäuskirche Bild:IlsfeldDorastift.jpg|Dorastift Bild:IlsfeldFachwerkfassade.jpg|Fachwerkfassade Bild:IlsfeldApotheke.jpg|Apotheke Bild:IlsfeldOchsen.jpg|Gasthaus Ochsen

Sport

In Ilsfeld gibt es ein Freibad, auf dessen Gelände ein DLRG-Heim beheimatet ist. Angrenzend an das Freibad betreibt der Tennisclub „Grün-Weiß“ mehrere Tennisplätze, nebst einem Vereinsheim.

Der Sportclub Ilsfeld (SCI) bietet die Sportarten Badminton, Eishockey, Fußball, Judo, Karate, Leichtathletik, Tischtennis, Turnen und Volleyball.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Sonstige mit der Stadt in Verbindung stehende Personen

Weblinks


Landkreis Heilbronn | Ort in Baden-Württemberg

Ilsfeld

 

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