| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_Ilsenburg.png | Lage Bad Harzburg in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt |
| Landkreis: | Wernigerode |
| Fläche: | 42,47 km² |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 267 m ü. NN |
| Einwohner: | 6.334 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 151 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 38865 - 38871 |
| Vorwahl: | 039452 |
| Kfz-Kennzeichen: | WR |
| Gemeindeschlüssel: | 15 3 69 016 |
| Stadtgliederung: | 4 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Harzburger Straße 24 38871 Ilsenburg (Harz) |
| Website: | www.stadt-ilsenburg.de |
| Bürgermeister: | Wilfried Obermüller (SPD) |
Ilsenburg ist eine Kleinstadt am Nordharz, zugehörig zum Landkreis Wernigerode in Sachsen-Anhalt. Die Stadt ist der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ilsenburg, der die Stadt angehört.
Ilsenburg liegt zwischen Wernigerode und Bad Harzburg am Ausgang des Ilsetals an der Bundesstraße 6 und der Eisenbahnlinie von Halle (Saale) nach Vienenburg. Die Stadt ist von drei Seiten von bewaldeten Bergen umgeben, die über 550 m hoch sind.
Von Ilsenburg ist der Brocken über einen der schönsten Aufstiege zu erreichen. Der Weg wurde zu Ehren von Heinrich Heine Heinrich-Heine-Weg benannt.
Ilsenburg liegt im Nationalpark Harz und ist offizielle Nationalpark-Gemeinde.
995 hielt sich auf einer Burg, die sich in der Nähe des heutigen Ilsenburg befand und im 9. Jh zum Schutz eines kaiserlichen Jagdreviers im Harz gebaut wurde, Kaiser Otto III. auf. 1003 übergab sie sein Nachfolger Heinrich III. dem Bischof von Halberstadt zur Gründung eines Benediktinerklosters. Dieses war seit 1009 bekannt. Auf dem Ilsenstein wurde danach eine neue Reichsburg erbaut, die jedoch 1107 völlig zerstört wurde.
Das in der Umgebung des 1525 während des Bauernkriegs verwüsteten Klosters entstandene Dorf entwickelte sich Anfang des 16. Jahrhunderts zum Flecken in der Grafschaft Wernigerode. 1545 wurde eine Eisenhütte mit zwei Hochöfen errichtet, die 1697 von Zar Peter I. besichtigt wurde. Ilsenburg entwickelte sich zu einer wohlhabenden Gemeinde, die am Ende des Dreißigjährigen Krieges zur Residenzstadt der Grafen zu Stolberg-Wernigerode wurde. Diese verlegten ihren Hofhaltungssitz erst 1710 wieder zurück nach Wernigerode.
Ilsenburg Karte 1912.JPG | Ilsenburg-vor1900.jpg Ilsenburg wurde besonders durch die Produktion von Ofenplatten und Kunstguss über die Grenzen des Harzes bekannt.
1893 besuchten Ilsenburg schon 2.400 Urlauber, und ein Jahr später erreichte die Eisenbahn die Gemeinde. Das Hüttenwerk hingegen wurde 1911 vorübergehend stillgelegt. 1947 folgte die Anerkennung als Luftkurort, und 1959 schließlich wurde Ilsenburg zur Stadt erklärt.
In Ilsenburg wurde 1948 die Evangelische Forschungsakademie gegründet.
Ort in Sachsen-Anhalt | Ehemaliger Residenzort in Sachsen-Anhalt
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"Ilsenburg (Harz)".
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